Ausstellung „Mein Bild der Baumberge“
Voller Leidenschaft für die Region

Havixbeck -

Die Vielfalt und die besonderen Reize der Region stellt die Sonderausstellung „Mein Bild der Baumberge“ im Havixbecker Sandstein-Museum heraus. Fotos, Gemälde und Skulpturen sind noch bis Neujahr zu sehen.

Samstag, 28.09.2019, 12:00 Uhr
Museumsleiter Dr. Joachim Eichler (l.) übernahm die Einführung in die Sonderausstellung „Mein Bild der Baumberge“ in der Sandsteinscheune. Auf unterschiedliche Weise näherten sich die Aussteller der Region in ihren Werken.
Museumsleiter Dr. Joachim Eichler (l.) übernahm die Einführung in die Sonderausstellung „Mein Bild der Baumberge“ in der Sandsteinscheune. Auf unterschiedliche Weise näherten sich die Aussteller der Region in ihren Werken. Foto: Ulla Wolanewitz

Keine Frage, sie faszinieren zu jeder Jahreszeit mit ihren besonderen Reizen: Die Baumberge. Diese werden einmal mehr sichtbar in der Ausstellung „Mein Bild der Baumberge“, die am Donnerstagabend im Sandstein-Museum eröffnet wurde. „Vor eineinhalb Stunden haben wir das letzte Bild aufgehängt“, erklärte Museumsleiter Dr. Joachim Eichler in seinen Begrüßungsworten. „Ein Nagel ist sogar noch frei. Das Exponat wird nachgeliefert.“

So unterschiedlich ihre Motive und Perspektiven sind, so vielfältig sind die Herangehensweisen, mit denen sich die Aussteller dieser Landschaft genähert haben. Doch eine Eigenschaft teilen alle Beteiligten miteinander: Die große Leidenschaft für diese Region.

Den größten Anteil der ausgestellten Werke machen Fotografien aus. Wunderschöne Schnappschüsse, erstklassige Bildkompositionen. Viele Fotografen hatten sich originellen Landschaftsaufnahmen gewidmet. Fast zu spüren ist die wärmende Sonne in einer fast unberührten Schneelandschaft. Einer Explosion gleicht, ein herannahendes Gewitter, das von Flugzeugen stammende Kondensstreifen tangieren. Ein wohliges Gefühl von Heimat tut sich auf bei der Betrachtung der Kühe, die auf einer Anhöhe vor einer dynamischen Talformation stehen und in die Kamera schauen.

Eröffnung der Sonderausstellung (v.l.): Lieselotte Hoffmeister, Karin Schulz, Günter Seegebäing, Dr. Joachim Eichler, Stephan Kösters, Bernd Lieneweg, Peter Hässicke, Veronika Tendahl, Siola Koesen, Michael Ermann, Arne Bülow und Wiebke Tiessen

Eröffnung der Sonderausstellung (v.l.): Lieselotte Hoffmeister, Karin Schulz, Günter Seegebäing, Dr. Joachim Eichler, Stephan Kösters, Bernd Lieneweg, Peter Hässicke, Veronika Tendahl, Siola Koesen, Michael Ermann, Arne Bülow und Wiebke Tiessen Foto: Ulla Wolanewitz

Das wohl älteste Exponat dürfte Bernd Lieneweg geliefert haben: Fast wie eine Brauntonung sieht der Schwarz-Weiß-Abzug aus, eine Aufnahme von Haus Stapel aus dem Jahr 1967. Wiebke Tiessen hat ihren Spitz Oskar durch den farbenprächtigen Herbstwald laufen lassen und die Szenerie in Acryl festgehalten. Gleiches Material verwendete Martin McKiernan für seine Szenen aus dem Steinbruch.

„Die Baumberge sind spitze“, betont Lieselotte Hoffmeister in ihren außergewöhnlichen Arbeiten, für die sie das Kunsthandwerk des Klöppelns auswählte. Karin Schulz ist als einzige mit einer Skulptur aus Keramik auf Baumberger Sandstein vertreten. Sie zeigt den Gott Odin mit seinen Raben. Ihre erklärende Erläuterung dazu ist zu lesen: „Der Begriff Baumberge hat wenig mit Bäumen zu tun. Im Mittelalter war auch die Rede von Badenbergen oder Bodenbergen. Der erste Vorsitzende des Baumberge-Vereins, Dr. Fritz Westerhoff, leitete den Begriff ab von „Bo` Odin“, was „Haus des Odin“ bedeutete. Die Theorie besagt, dass sich auf den Hügeln eine sächsische Kultstätte befunden hat.“

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Zu sehen ist die Sonderausstellung „Mein Bild der Baumberge“ in der Sandsteinscheune des Baumberger-Sandstein-Museums noch bis zum 1. Januar (Neujahr).

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