Entwicklung des Sandstein-Museums
Kostentransparenz gefordert

Havixbeck -

Breiten Rückhalt fanden im Haupt- und Finanzausschuss die Vorschläge des Arbeitskreises für die zukünftige Entwicklung des Baumberger-Sandstein-Museums. Von Bürgermeister und Verwaltung forderten die Kommunalpolitiker, nun auch Zahlen zu den Investitions- und Folgekosten vorzulegen.

Samstag, 05.10.2019, 07:00 Uhr
Der Eingang des Sandstein-Museums soll zum Tennentor verlegt werden. Gläserne Automatik-Schiebetüren ermöglichen einen Einblick ins Innere, wo das Maßwerkfenster aus St. Lamberti in Münster der Hingucker ist.
Der Eingang des Sandstein-Museums soll zum Tennentor verlegt werden. Gläserne Automatik-Schiebetüren ermöglichen einen Einblick ins Innere, wo das Maßwerkfenster aus St. Lamberti in Münster der Hingucker ist. Foto: Impuls-Design

Auf breite Zustimmung stießen im Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Havixbeck die Vorschläge des Arbeitskreises Baumberger-Sandstein-Museum zur künftigen Entwicklung des Museums. Zentrale Elemente sind dabei die Neugestaltung der Dauerausstellung sowie die künftige Nutzung der Sandsteinscheune für Wechselausstellungen und Veranstaltungen.

Einstimmig empfahlen die Ausschussmitglieder dem Gemeinderat, die Gemeindeverwaltung mit den Vorbereitungen für einen entsprechenden Antrag im Förderprogramm „Heimatzeugnis“ des Landes Nordrhein-Westfalen zu beauftragen. Durch die Bank forderten die Fraktionen den Bürgermeister und die Verwaltung zudem auf, Zahlen zu den Kosten des Projektes vorzulegen.

„Wir müssen jetzt zu den Kosten kommen“, erklärte Friedbernd Krotoszynski (FDP). Nicht nur der Arbeitskreis Sandstein-Museum und die Kommunalpolitiker bräuchten diese Informationen. „Das ist auch ganz wichtig für die Bürger“, forderte der FDP-Fraktionsvorsitzende Transparenz und erinnerte an den Ausgang des Ratsbürgerentscheids, in dem die bislang verfolgten Pläne für das Museum klar abgelehnt worden waren.

Um eine qualifizierte Kostenaufstellung vorlegen zu können, müssten erst noch weitere Aspekte von Planern einbezogen werden, erläuterte Bürgermeister Klaus Gromöller . Derzeit könne kein „pauschaler Festpreis“ als Hausnummer genannt werden. „Es wird deutlich günstiger als das bisherige Regionale-Projekt“, gab Klaus Gromöller eine Einschätzung ab. Diese begründete er damit, dass die Weiterentwicklung im Wesentlichen im Gebäudebestand erfolge und ein um 20 Prozent erhöhte Förderung in Aussicht stehe.

Damit gaben sich die Politiker nicht zufrieden. „In den Haushaltsberatungen brauchen wir das Zahlenwerk“, forderte CDU-Fraktionsvorsitzender Thorsten Webering. „Das interessiert die Bürger.“

In der Ratssitzung am kommenden Donnerstag (10. Oktober) werden Bürgermeister und Kämmerer den Haushaltsentwurf einbringen, der dann in der darauffolgenden Sitzungsfolge beraten wird. Die Verabschiedung des Etats für 2020 ist für Dezember vorgesehen.

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