Jahresübung des THW
Container mit Greifzügen und Ketten aufgerichtet

Havixbeck -

Gut 20 Helfer und das Küchenteam des THW-Ortsverbands Havixbeck absolvierten die jährliche Wochenendübung. Eine der Aufgaben war, zwei umgestürzte Container eines Lastwagens wieder aufzurichten.

Samstag, 19.10.2019, 18:00 Uhr
Mit vereinten Kräften richteten die Helfer des Technischen Hilfswerks in der Nacht einen umgestürzten Container wieder auf. Zur ihrer Jahresübung rückten die Helfer des THW-Ortsverbands Havixbeck aus.
Mit vereinten Kräften richteten die Helfer des Technischen Hilfswerks in der Nacht einen umgestürzten Container wieder auf. Zur ihrer Jahresübung rückten die Helfer des THW-Ortsverbands Havixbeck aus. Foto: Alexander Senff

Seine jährliche Wochenendübung führte das Technische Hilfswerk (THW) Havixbeck durch. Gut 20 Helfer sowie das Küchenteam erhielten den Einsatzauftrag durch die Übungsleiter Patrick Cauvet und Gerd Brinkmann: „Im Bereich Haltern, Silbersee 2, ist es aufgrund von lang anhaltender Trockenheit zu Wald- und Buschbränden nördlich der Sythener Straße gekommen. Der Brand droht das Gelände der ehemaligen Munitionsfabrik der Maxam Deutschland AG Werk Sy­then zu erreichen. Die Evakuierung der Ortschaften Strünkede, Lavesum und Lehmbraken wird vorbereitet. Teilweise sind schon Straßen und auch die BAB 43 gesperrt. Die Hauptaufgabe besteht darin, einen Bereitstellungsraum für nachrückende Einsatzkräfte aufzubauen und zu betreiben.“

Vier Fahrzeuge des THW-Ortsverbandes setzten sich in Bewegung. Ziel war der Sportplatz in Schapdetten. Dort wurden zwei Zelte für die Unterbringung der eigenen Kräfte aufgebaut, ein weiteres für Küche und als Aufenthaltsbereich folgte. Feldbetten wurden aufgebaut und Schlafplätze eingerichtet. Das 50-KVA-Notstromaggregat leuchtete mittels Lichtmast nicht nur den Platz aus, sondern lieferte auch Strom für die Heizungen in den Zelten und für weitere Anschlüsse, berichtet das THW in einer Pressemitteilung.

Am Samstag gab es einen neuen Einsatzauftrag: „Verlagern des Standortes nach Coesfeld-Flamschen, Errichten und Betreiben eines Bereitstellungsraumes für weitere Einsatzkräfte.“ Dort planten die Gruppenführer der Bergungsgruppen, Jan Menkhoff und Maik Mü­thing, die Maßnahmen. Die erste Bergungsgruppe baute die Zelte wieder auf. Die Fachgruppe Schwere Bergung kümmerte sich um Beschaffung und Transport des weiteren Materials. Weitere Zelte und Feldbetten, ein 1000-Liter-Trinkwasserbehälter, ein Toilettenwagen und Verbrauchsmaterial wurden herbeigeschafft. Neben den sanitären Anlagen wurden auch Beleuchtung und Stromversorgung aufgebaut. Weitere Zelte und Feldbetten trafen ein und wurden zusätzlich aufgestellt. Das Küchenteam mit Pina Wolter, Günther Lange und Bernard Brinkmann verpflegte die Einsatzkräfte.

„Aufstehen – Einsatz!“, schallte es am Sonntag gegen 4 Uhr morgens durch die Zelte. „Umgefallener Lkw auf der BAB 43 bei Dülmen.“ Am Einsatzort angekommen, trafen die Havixbecker auf die Einsatzkräfte des THW-Ortsverbandes Coesfeld, die zeitgleich alarmiert worden waren. „Zwei umgekippte Container eines Lkw müssen wieder aufgerichtet werden“, erläuterte Einsatzleiter Marc Hübner von der Feuerwehr Dülmen Mitte.

Zu ihrer Jahresübung rückten die THW-Helfer aus Havixbeck aus.

Zu ihrer Jahresübung rückten die THW-Helfer aus Havixbeck aus. Foto: THW Havixbeck

Die Einsatzstelle wurde ausgeleuchtet, und die auf der Seite liegenden Container wurden gesichert. Hebekissen wurden platziert, die Container vorsichtig angehoben, mit Holz unterbaut und gegen Wegrutschen gesichert. Rückseitig nutzten die Einsatzkräfte einen Baum als Anschlagpunkt für den Greifzug. Auf der Vorderseite wurde mittels Erdnägeln ein Anschlagpunkt geschaffen und ein weiterer Greifzug eingesetzt. Ketten und Anschlagseile wurden an den Containern angebracht, und nach einiger Zeit konnte der erste aufgerichtet werden. Die Aufrichtung des zweiten Containers auf die gleiche Weise war dann nur eine Frage der Zeit. Nachdem die Gerätschaften wieder auf den Fahrzeugen verlastet waren, fand eine Besprechung der Übung statt.

Zurück im Bereitstellungsraum stärkten sich die Einsatzkräfte mit einem deftigen Frühstück. Danach waren wieder viele fleißige Hände gefragt. Der Rückbau des Materials stand an. Gegen 13 Uhr traten alle die Rückreise an.

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