Kommunalwahl 2020
Parteien brauchen neue Mitstreiter

Havixbeck -

In gut zehn Monaten werden in Havixbeck ein neuer Bürgermeister und ein neuer Gemeinderat gewählt. Die vier im Ort vertretenen Parteien CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP sind bereits auf der Suche nach Kandidaten.

Freitag, 25.10.2019, 18:34 Uhr
Im Havixbecker Rathaus wird im Oktober 2020 der Chefsessel frei. Ein neuer Bürgermeister muss gefunden werden. Die vier Ratsparteien sind schon länger auf der Suche. Aber erst Anfang des nächsten Jahres sollen Namen genannt werdenIm Havixbecker Rathaus wird im Oktober 2020 der Chefsessel frei. Ein neuer Bürgermeister muss gefunden werden. Die vier Ratsparteien sind schon länger auf der Suche. Aber erst Anfang des nächsten Jahres sollen Namen genannt werden.Im Rathaus wird im nächsten Jahr der Chefposten frei. Ein neuer Bürgermeister muss gefunden werden. Die vier Ratsparteien befinden sich schon länger in der Findungsphase. Im Frühjahr werden Namen genannt.
Im Havixbecker Rathaus wird im Oktober 2020 der Chefsessel frei. Ein neuer Bürgermeister muss gefunden werden. Die vier Ratsparteien sind schon länger auf der Suche. Aber erst Anfang des nächsten Jahres sollen Namen genannt werdenIm Havixbecker Rathaus wird im Oktober 2020 der Chefsessel frei. Ein neuer Bürgermeister muss gefunden werden. Die vier Ratsparteien sind schon länger auf der Suche. Aber erst Anfang des nächsten Jahres sollen Namen genannt werden.Im Rathaus wird im nächsten Jahr der Chefposten frei. Ein neuer Bürgermeister muss gefunden werden. Die vier Ratsparteien befinden sich schon länger in der Findungsphase. Im Frühjahr werden Namen genannt. Foto: Ansgar Kreuz

In einem Jahr hat die Gemeinde Havixbeck einen neuen Bürgermeister an der Spitze. Am 13. September 2020 (Sonntag) finden in NRW die Kommunalwahlen statt. Bürgermeister und Gemeinderat werden ebenso wie Landrat und Kreistag neu gewählt. Vor zwei Wochen hat Amtsinhaber Klaus Gromöller (parteilos) eine weitere Kandidatur ausgeschlossen. Elf Jahre seien genug. Damit hat er frühzeitig den Weg für die vier Ortsparteien ( CDU , SPD , Bündnis 90/Die Grünen und FDP) und möglicherweise auch Einzelbewerber frei gemacht.

Dies sei eine kluge Entscheidung für alle Beteiligten gewesen, so urteilen die Vertreter der vier Parteien. Gerechnet habe wirklich keiner damit, da etliche Indizien für eine dritte Amtszeit sprachen. Nun herrscht Klarheit für die Kommunalpolitiker und der Weg bis zur Wahl kann beschritten werden.

Die Frage, die sich jetzt viele Havixbecker stellen: „Wer macht in einem Jahr weiter?“ Gibt es einen oder gar mehrere Kandidaten? Die Zeit läuft. Und wer genau auf den Kalender schaut, der merkt, dass es nur noch gut zehn Monate bis zum Wahltag sind.

Soviel steht bislang fest: Keine der vier Parteien nennt zurzeit Namen. Drei Parteien – CDU, SPD und Grüne – möchten jeweils einen eigenen Kandidaten aufstellen. Die FDP lässt dies noch offen. Unisono möchte keine der Parteien zu früh damit auf den Markt gehen. Namen sind zunächst tabu. Erst im Frühjahr soll das Geheimnis gelüftet werden.

„Wir sind schon seit längerer Zeit auf der Suche nach Interessierten, unabhängig von der Aussage des Amtsinhabers, darauf haben wir nicht gewartet“, berichtet Andreas Lenter , kommissarischer Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands. „Im Frühjahr wird der CDU-Gemeindeverband eine Mitgliederversammlung abhalten, und dann wird der Kandidat gewählt“, so Andreas Lenter im Gespräch mit unserer Zeitung. Es sei schon länger eine Findungskommission tätig, die für alle Interessenten zuständig sei. „Es dürfen sich jederzeit noch interessierte Personen melden.“

Lenter und seine Parteikollegen beschäftigen sich ebenfalls mit der Anwerbung neuer Mitstreiter, die Havixbeck mitgestalten möchten. Wer für Demokratie stehe und diese mitgestalten möchte, sei richtig im CDU-Gemeindeverband. Da auch einige Sitze im Rat neu besetzt werden müssten, könne der Nachwuchs ruhig kommen. Die Partei möchte sich in dem Zusammenhang auch weiterentwickeln und setzt dabei auf eine breite Mischung aus der Bürgerschaft. Anfragen nimmt Lenter gerne per Mail entgegen: a.lenter@cdu-havixbeck.de.

„Wir werden einen eigenen Kandidaten aufstellen. Das ist bereits fixiert“, sagte Ludger Messing , SPD-Ortsvereinsvorsitzender. Zwei Themenbereiche seien für die Havixbecker SPD wichtig. Das eine sei der Bürgermeister-Kandidat, das andere die Anzahl der Mitglieder für Rat und Ortsverein zu erhöhen. Fraktionsübergreifend möchten sich die Sozialdemokraten mit den anderen Kollegen noch besprechen, wie im Einzelnen das nächste Jahr bis zur Wahl gestaltet werden könne. „Natürlich machen wir uns Gedanken über den Nachwuchs“, so Messing.

Seit einigen Jahren hat die SPD-Fraktion einen Sitz im Rat nicht besetzt. Dies soll sich ändern. Deshalb werden alle Bemühungen nun in Richtung „Nachwuchs“ ausgerichtet. Neue Mitglieder in der SPD wolle man aktivieren und für die direkte politische Arbeit gewinnen. „Uns ist bewusst, dass es was werden muss“, meint Messing, der positiv auf die nächsten Jahre blickt.

Die Havixbecker Grünen sehen gute Chance für einen eigenen Kandidaten. Aus grüner Sicht sei dies der richtige Zeitpunkt, da sie bereits seit einigen Wochen intensiv – und durchaus auch erfolgreich – mit der Kandidatensuche beschäftigt seien, so Jutta Bergmoser, Ortsvereinssprecherin der Grünen. Ein solcher Kandidat muss aus Sicht der Grünen die Gemeinde fachkompetent führen und in der Lage sein, Mehrheiten im Entscheidungsprozess zu organisieren. Dabei suchen die Grünen auch im näheren Umfeld von Havixbeck. „Für uns zählt nicht in erster Linie der Wohnort, sondern das persönliche Potenzial eines Kandidaten. Die Entscheidung trifft die Mitgliederversammlung im Januar.

Der FDP-Ortsverband Havixbeck sieht für die Baumberge-Gemeinde erheblich bessere Chancen auf sich zukommen. Mit einem neuen Bürgermeister könnten neue Wege beschritten und die Verkrustung abgelegt werden. „Die Überlegungen laufen bei uns, ob wir einen eigenen Kandidaten stellen oder eine Person unterstützen“, meinte Michael Ahlers, Vorsitzender der FDP Havixbeck.

Es müsse eine Schlüsselfigur sein, die sich für die Gemeinde einsetze und in die Zukunft blicke. „Es gibt zu viele Baustellen, die mit einem neuen Bürgermeister angepackt werden müssen“, so Ahlers. Die Freidemokraten suchen ebenfalls neue Mitglieder und Bürger, die sich aktiv in die Arbeit einmischen möchten. Vor allem junge Menschen würden fehlen. Aber da sei die FDP zuversichtlich, dass sich Bürger einen Schubs geben und sich informieren und gerne dabei bleiben möchten.

 

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