Reitverein ermittelte Fuchsmajorinnen
Rasante Jagd auf dem Reitplatz

Havixbeck -

Emilia Pecoroni und Leonie Kuhlage feierte der Reit- und Fahrverein Havixbeck-Hohenholte als seine neuen Fuchsmajorinnen. Nach einem Ausritt durch die Herbstlandschaft sicherten sich die beiden Reiterinnen beim Fuchsschwanzgreifen den Ehrentitel.

Sonntag, 27.10.2019, 15:46 Uhr
Den neuen Fuchsmajorinnen, Emilia Pecoroni (l.) und Leonie Kuhlage (r.) gratulierte der Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Havixbeck-Hohenholte, Dr. Ulrich Hafkemeyer, nach einem spannenden Wettstreit.
Den neuen Fuchsmajorinnen, Emilia Pecoroni (l.) und Leonie Kuhlage (r.) gratulierte der Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Havixbeck-Hohenholte, Dr. Ulrich Hafkemeyer, nach einem spannenden Wettstreit. Foto: Kerstin Adass

„Die Jagd ist frei!“, tönte es über den Reitplatz des Reit- und Fahrvereins Havixbeck-Hohenholte. Mit diesen Worten eröffnete Anna Riering, die in diesem Jahr als Master die Aufsicht über die Fuchsjagd hatte, die erste Runde des Fuchsschwanzgreifens am Samstagnachmittag.

Die rund 15 Teilnehmerinnen hatten den Vormittag über schon viel geleistet. Von der Reithalle in der Bauerschaft Herkentrup ging es los zur Fuchsjagd. Die Strecke führte vorbei am Hof Höping. Zum „Schüsseltreiben“, also Mittagessen, versammelten die Reiterinnen sich auf dem Hof Schulze Havixbeck. Die letzte Station bildete der Hof Weiligmann. Begleitet wurde die Gruppe dabei von 20 Fahrradfahrern und einem Wagen, berichtete Dr. Ulrich Hafkemeyer, der erste Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins.

„Der Ausritt ist sehr gut verlaufen“, erzählte Anna Riering auf ihrem Pferd sitzend dem Publikum, das sich am Rande des Reitplatzes zum Fuchsschwanzgreifen versammelt hatte. „Aber ein paar kleine Regelverstöße gab es. Deshalb dürfen die Betroffenen jetzt einmal absteigen und Kniebeugen machen“, fügte sie mit einem Augenzwinkern hinzu.

Nachdem auch diese Hürde genommen war, konnte das Fuchsschwanzgreifen beginnen. In kleinen Gruppen wurden mehrere Runden des rasanten Spiels dargeboten. Dabei wurde der Fuchsschwanz an der Schulter eines Reiters befestigt. Die anderen Teilnehmer mussten dann versuchen, auf ihrem Pferd den „Fuchs“ zunächst einzuholen und sich dann den Fuchsschwanz zu greifen.

Nach einem kleinen unglücklichen Zwischenfall, bei dem zum Glück niemand ernsthaft verletzt wurde, standen bald die Sieger fest: Leonie Kuhlage (U18) und Emilia Pecoroni (Ü18) tragen nun bis zur nächsten Fuchsjagd den Ehrentitel „Fuchsmajorin“.

Musikalisch begleitet wurde das Ereignis von einer Gruppe Jäger aus der Region, die mit ihren Jagdhörnern Signale spielten und die Siegerehrung mit „Hoch soll‘n sie leben“ ausklingen ließen. Nach einer erfolgreichen Fuchsjagd bei schönstem Herbstwetter beendeten die Reiterinnen und ihre Zuschauer den Tag schließlich mit einer gemütlichen Feier in der Reithalle.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7025980?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F162%2F
Preußen-Kapitän Schauerte im Interview: „Abstiegskampf ist fast zu wenig“
Julian Schauerte erwartet als Kapitän der Preußen eine Herkulesaufgabe in der Rückrunde.
Nachrichten-Ticker