Aktion des Caritas-Ausschusses auf dem Friedhof
Einfach für die Menschen da sein

Havixbeck -

Mit Kaffee, Tee und Keksen überraschte der Caritas-Ausschuss der Pfarrgemeinde St. Dionysius und St. Georg die Besucher des Havixbecker Friedhofs. Idee der Aktion war es, mit den Menschen locker ins Gespräch zu kommen.

Montag, 28.10.2019, 06:00 Uhr
Auf dem Friedhof betreuten (v.l.) Josef Overbeck, Reinhold Schleinhege, Brigitta Grosche, Sigrid Baumgartner und Pastoralreferent Jens König-Upmeyer den Stand des Caritas-Ausschusses.
Auf dem Friedhof betreuten (v.l.) Josef Overbeck, Reinhold Schleinhege, Brigitta Grosche, Sigrid Baumgartner und Pastoralreferent Jens König-Upmeyer den Stand des Caritas-Ausschusses. Foto: Kerstin Adass

Wer am letzten Samstag vor Allerheiligen den Havixbecker Friedhof besuchte, dem bot sich ein ungewöhnliches Bild. Am Ende des Hauptweges standen zwei weiße Stehtische, um die sich eine Handvoll Menschen versammelt hatten und dampfende Tassen mit Kaffee und Tee in ihren Händen hielten.

Die ganze Szenerie erinnerte eher an einen Bummel auf dem Weihnachtsmarkt als an einen Friedhofsbesuch – und genauso sei es gedacht, erklärte Pastoralreferent Jens König-Upmeyer , der die Idee aus seiner alten Gemeinde in Niedersachsen mitgebracht hatte. „Einfach da sein, Kaffee ausschenken und sich mit den Leuten unterhalten“, beschrieb er die Aktion des Caritas-Ausschusses der Pfarrgemeinde St. Dionysius und St. Georg.

Bei strahlender Oktobersonne, die durch das Blätterdach des Friedhofs fiel, bauten einige Ausschussmitglieder zusammen den Stand auf und freuten sich über jeden Besucher, der vor oder nach der Grabpflege auf ein heißes Getränk vorbeikam. „Kaffee und Kekse auf dem Friedhof, das ist für viele natürlich erst einmal fremd“, gab König-Upmeyer zu. „Aber das hier ist ja nicht nur ein Friedhof der Verstorbenen.“ – „Sondern ein Garten der Verstorbenen und Lebenden“, ergänzte Sigrid Baumgartner vom Caritas-Ausschuss.

Im Vorfeld hatte man überlegt, auch Gebete an den Gräbern zu sprechen, sich jedoch im Sinne der Offenheit und Verbundenheit vorerst dagegen entschieden. Die Aktion richte sich ausdrücklich an alle Menschen, egal, welcher Religion sie sich zugehörig fühlen, betonte Pastoralreferent Jens König-Upmeyer.

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