Berufswahlbörse im AFG-Forum
Direkt zum Vorstellungsgespräch

Havixbeck -

„Wichtig ist es, rechtzeitig eine Perspektive zu entwickeln und zugleich offen zu sein für den so genannten Plan B“, sagt Sabine Adler, die Projekte der AFG rund um die Berufswahl koordiniert.

Dienstag, 12.11.2019, 15:00 Uhr aktualisiert: 12.11.2019, 16:02 Uhr
Werner Oymann (r.) ist seit Jahrzehnten ein Fachmann in Sachen Krankenhaus und Pflege in allen Facetten.
Werner Oymann (r.) ist seit Jahrzehnten ein Fachmann in Sachen Krankenhaus und Pflege in allen Facetten. Foto: Klaus de Carné

Eine Ausbildung zum Bürokaufmann, ein Studium der Medizin oder doch lieber eine Lehre, etwa zum KFZ-Mechatroniker? Wer die Wahl hat, hat die Qual. Vor allem Jugendlichen fällt die Berufswahl oft nicht leicht. An der Anne- Frank-Gesamtschule ( AFG ) beginnt die Beschäftigung mit dem Thema Studien- und Berufswahlorientierung daher schon in der 8. Klasse.

Schülerinnen und Schüler überlegen zunächst, welcher Beruf zu den persönlichen Fähigkeiten und Vorlieben passt, anschließend informieren sie sich über die nötigen Zulassungsvoraussetzungen und können mitunter schon konkrete Unternehmen in den Blick nehmen.

Damit die Jugendlichen einen konkreten Einblick in die Vielfalt der Möglichkeiten bekommen können, lädt die AFG in Zusammenarbeit mit Marketing Havixbeck und der Agentur für Arbeit am kommenden Mittwoch (13. November) von 19 bis etwa 20.30 Uhr ins Forum ein.

Zu diesem „Markt der Möglichkeiten“ sind nicht nur die Schülerinnen und Schüler der AFG und deren Eltern eingeladen. Willkommen sind alle Jugendlichen aus der Umgebung, die die neunte, zehnte Klasse oder die Oberstufe besuchen.

Für AFG-Schüler der 9. Klassen ist der Termin, der in den Unterricht des Faches Wirtschaftslehre eingebunden ist, verpflichtend. Das Catering übernimmt der Hauswirtschaftskursus aus Jahrgangsstufe 9.

Von Tischlerei-, Dachdecker- und Gartenbaubetrieben über Feinmechaniker bis hin zu Krankenkassen, Banken, Versicherungen oder der Polizei reicht das vielseitige Spektrum. Neben Unternehmen aus Havixbeck sind auch solche aus der näheren Umgebung dabei.

Fast 30 Betriebe aus den unterschiedlichsten Branchen sind mit einem Stand vertreten. Viele haben eigene Auszubildende mitgebracht, die, kaum älter als die Schüler, gerne mit den Jugendlichen ins Gespräch kommen. Dabei geht es auch um die Ausbildungsvoraussetzungen: Wo bei dem einen Betrieb ein Hauptschulabschluss nach Klasse 10 reicht, ist bei dem anderen das Abitur oder gar ein Studium erforderlich.

Hilfen bei der Berufswahl gibt die AFG selbst. Beratungslehrer Klaus Klein ist vor Ort. Ebenso steht die Berufsberatung für Gespräche mit Schülern sowie deren Eltern bereit. „Die Berufswahlbörse ist eine Gelegenheit, die sich junge Menschen und deren Eltern nicht entgehen lassen sollten“, sagt Adler, die im persönlichen Kontakt wertvolle Chancen sieht. „So mancher Schüler wurde schon zum Vorstellungsgespräch eingeladen.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7059297?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F162%2F
Stadt lässt erneut Grundstück von Kinderhauser Müllsammler räumen
Mann in Gewahrsam genommen: Stadt lässt erneut Grundstück von Kinderhauser Müllsammler räumen
Nachrichten-Ticker