Feuerwehr Havixbeck
Gut aufgestellt für die Zukunft

Havixbeck -

Auf ihre Feuerwehr können sich die Havixbecker verlassen. Zu insgesamt 80 Einsätzen sind die Feuerwehrfrauen und -männer ausgerückt. Insgesamt kamen so 2184 Stunden an freiwilligem Einsatz zusammen.

Sonntag, 17.11.2019, 18:32 Uhr aktualisiert: 18.11.2019, 17:06 Uhr
Groß ist auch in diesem Jahr die Gruppe der Feuerwehrleute, die aufgrund ihres Engagements und der Absolvierung von Lehrgängen befördert wurden.
Groß ist auch in diesem Jahr die Gruppe der Feuerwehrleute, die aufgrund ihres Engagements und der Absolvierung von Lehrgängen befördert wurden. Foto: Maxi Krähling

Im Großen und Ganze läuft es für die Freiwillige Feuerwehr Havixbeck rund: Sowohl die Mitgliederzahlen bei den Aktiven (97) als auch beim Nachwuchs (21) steigen. Außerdem ist die Hallenerweiterung des Gerätehauses beschlossene Sache, steht finanziell auf sicheren Füßen und die Planungen sind bereits in der Pipeline. Trotzdem bleibt der Löschzug Havixbeck weiter am Ball. Bereits jetzt zeichnen sich zukünftige Herausforderungen ab. „So werden Elektrofahrzeuge für uns ein Thema werden. Wir müssen darauf vorbereitet sein, vor allem die Batterien bei Bränden richtig löschen zu können und das Fahrzeug anschließend zu kühlen. Auch der Umgang mit der Wasserversorgung in heißen Sommern wird uns beschäftigen“, sagte Wehrführer Christian Menke . Er sei sich sicher, dass die Kameraden der Feuerwehr Havixbeck diese Aufgaben gemeinsam meistern werden, so der Tenor der Generalversammlung am Freitagabend im Gerätehaus.

Gemeistert haben sie ihre Aufgaben auch 2019. Zu insgesamt 80 Einsätzen sind die Feuerwehrfrauen und -männer ausgerückt. 23 Mal wurden sie zu kleineren und mittleren Bränden gerufen, 57 Mal standen Hilfeleistung und technische Hilfe an, etwa bei Unfällen, Ölspuren oder dem Bergen verletzter Personen.

Insgesamt kamen so 2184 Stunden an freiwilligem Einsatz zusammen. 14 Kameraden konnten eine 90- bis 100-prozentige Dienstbeteiligung aufweisen. Die generelle Bereitschaft der Feuerwehrleute, sich für die Havixbecker einzusetzen, lobte Bürgermeister Klaus Gromöller . „Hier stimmt die Kameradschaft, hier stimmt die Einsatzbereitschaft – selbst, wenn es unter Einsatz des eigenen Lebens für die Bürger ist. Das gibt einem Bürgermeister ein verdammt gutes Gefühl“, sagte Gromöller. Deshalb sei die Unterstützung für die Feuerwehr seitens der Verwaltung eine Selbstverständlichkeit.

Dass der Haushalt 2020 bereits fast beschlossen sei und die Gemeinde mit einem positiven Ergebnis, Tendenz steigend, rechnen könne, ist auch für die Feuerwehr Havixbeck von Bedeutung. „Das Thema Hallenerweiterung ist auf einem guten Weg. Wir werden den Anbau vielleicht nicht 2020 fertigstellen können, aber der Bau wird zumindest beginnen“, sagte Gromöller.

Langfristig steht außerdem die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges auf der Agenda. „Derzeit läuft die Ausarbeitung eines Leistungsverzeichnisses des neuen Fahrzeuges. Anschließend ist dann eine europaweite Ausschreibung nötig. Wie Sie wissen, nimmt so eine Anschaffung Jahre in Anspruch, aber wir arbeiten daran“, berichtete Fachbereichsleiterin Monika Böse von der Verwaltung.

In der Versammlung wurden traditionell eine Reihe von Beförderungen und Ehrungen durchgeführt. Marco Berner, Johannes Thier und Sven Skene wurden zum Feuerwehrmann befördert. Moritz Albers, Paul Berner, Celine Bernsjann, Simon Gronau, Marc Hövelmann, Frederik Leusmann, Philipp Menk, Thilo Saalfeld und Jan Wessels zum Oberfeuerwehrmann. Zum Hauptfeuerwehrmann wurden Peter Scholz, Robin Stiegemann und Alexander Aupers befördert. Den Rang des Brandmeisters und des stellvertretenden Gruppenführers erhielt Tim Buchberger. Ingo Spindelndreier wurde zum Hauptbrandmeister befördert, Johannes Paus zum Brandinspektor.

Nach 44 Jahren im aktiven Dienst ist Alfons Stemmer in die Ehrenabteilung verabschiedet worden. Mit 16 Jahren trat der Havixbecker 1975 in die Feuerwehr ein. Wurde 1980 zum Oberfeuerwehrmann befördert und erhielt 1982 den Rang des Unterbrandmeisters. „Ich hoffe, dass ihr auch alle so lange Spaß daran habt und durchhaltet wie ich. In der Ehrenabteilung möchte ich auch gerne so lange durchhalten“, dankte er den Kameraden. Bei weiteren Ehrungen wurden Simone Höping für 25 Jahre und Johannes Paus für 35 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit ausgezeichnet. In der Ehrenabteilung gab es fünf Auszeichnungen. Karl-Heinz Bergann ist seit 40 Jahren sowie Werner Spiekermann und Rudi Aupers (abwesend) seit 45 Jahren dabei. Arnold Kauling und Bernhard Schwanemeier sogar 50 Jahre.

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