Neukonzeption der Schul- und Gemeindebibliothek
Zwei Anträge fallen nach Patt durch

Havixbeck -

Zur Neukonzeption der Schul- und Gemeindebibliothek wurden im Haupt- und Finanzausschuss zwei Anträge gestellt. Wegen Stimmengleichheit bei der Abstimmung wurden allerdings beide abgelehnt.

Donnerstag, 28.11.2019, 17:36 Uhr
Über die Neukonzeption der Schul- und Gemeindebibliothek wurde im Haupt- und Finanzausschuss beraten.
Über die Neukonzeption der Schul- und Gemeindebibliothek wurde im Haupt- und Finanzausschuss beraten. Foto: Ansgar Kreuz

Nicht aufgelöst werden konnte im Haupt- und Finanzausschuss am Mittwochabend eine Pattsituation in der Frage, wie mit der Neukonzeption der Schul- und Gemeindebibliothek verfahren werden soll. Insbesondere an der zukünftigen Personalausstattung schieden sich die Geister. Keiner der eingebrachten Anträge bekam eine Mehrheit. Jetzt ist der Gemeinderat gefragt, der am kommenden Donnerstag (5. Dezember) um 19 Uhr zur letzten Sitzung des Jahres mit Verabschiedung des Haushalts 2020 zusammenkommt.

Einigkeit herrschte noch darin, die Ergebnisse der Workshops zur Fortbildung „Den roten Faden finden – Wir entwickeln eine Bibliotheksstrategie“, an der eine der Bibliotheksmitarbeiterinnen teilgenommen hat, zur Kenntnis zu nehmen. Stufenweise soll die Neukonzeption der Schul- und Gemeindebibliothek umgesetzt werden. Im Haushaltsjahr 2020 sollen, so die einstimmige Beschlussempfehlung des Haupt- und Finanzausschusses an den Rat, 8000 Euro für Sachkosten zur Umsetzung der ersten Schritte in ein neues Konzept bereitgestellt werden.

Dann endete die Einmütigkeit aber auch. Die CDU-Fraktion brachte erneut ihren Antrag ein, zur Kompensation des Ausscheidens der Bibliotheksleitung die Stelle befristet für zwei Jahre neu auszuschreiben. Für das Jahr 2020 sollen die Öffnungszeiten der Schul- und Gemeindebibliothek auf 20 Stunden in der Woche erweitert werden, einhergehend mit der Vorbereitung der Überprüfung der Personalausstattung im Laufe des Jahres 2020 für das Jahr 2021. Bei Stimmengleichheit von sechs Ja-Stimmen ( CDU , FDP ) und sechs Nein-Stimmen (SPD, Grüne, Bürgermeister) galt dieser Antrag als abgelehnt.

Ein zweites Patt gab es bei der Abstimmung über den von der Gemeindeverwaltung vorgelegen Beschlussvorschlag, wonach der Rat für das Jahr 2020 die Option der Erweiterung der Öffnungszeiten der Schul- und Gemeindebibliothek auf 20 Stunden in der Woche, einhergehend mit der Vorbereitung der Überprüfung der Personalausstattung im Laufe des Jahres 2020 für das Jahr 2021, beschließen soll. Sechs Ja-Stimmen (SPD, Grüne, Bürgermeister) und sechs Nein-Stimmen (CDU, FDP) bedeuteten auch hier: Antrag abgelehnt!

Abzuwarten bleibt nun, welche Mehrheiten sich im Gemeinderat am kommenden Donnerstag bilden werden. Sind alle 26 Ratsmitglieder anwesend und das Meinungsbild würde dem im Haupt- und Finanzausschuss gleichen, käme es erneut zu einer Pattsituation: CDU und FDP mit zusammen 13 Stimmen sowie SPD, Grüne und Bürgermeister ebenfalls mit insgesamt 13 Stimmen.

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