Erinnerung an Pfarrer em. Albert Wöstmann
Grabstein mit Bruder-Klaus-Kapelle

Havixbeck -

Die Bruder-Klaus-Kapelle ist auf dem Grabstein zu sehen, der jetzt auf das Grab des im Februar verstorbenen Pfarrers em. Albert Wöstmann gesetzt wurde. Auf Initiative Wöstmanns wurde die Kapelle 1987 auf dem Baumberg errichtet.

Samstag, 30.11.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 30.11.2019, 18:20 Uhr
Seit wenigen Tagen ist der Grabstein für Pfarrer em. Albert Wöstmann auf dem Friedhof zu sehen. In Baumberger Sandstein gemeißelt ist die Bruder-Klaus-Kapelle zu sehen.
Seit wenigen Tagen ist der Grabstein für Pfarrer em. Albert Wöstmann auf dem Friedhof zu sehen. In Baumberger Sandstein gemeißelt ist die Bruder-Klaus-Kapelle zu sehen. Foto: Klaus de Carné

Vor wenigen Tagen wurde das Grabmal für den am 6. Februar 2019 verstorbenen Havixbecker Pfarrer em. Albert Wöstmann auf das Grab gesetzt. Steinmetzmeister Thomas Fark hat das liegende Denkmal aus Baumberger Sandstein gefertigt. In der oberen Hälfte ist die Bruder-Klaus-Kapelle abgebildet, die auf Initiative von Wöstmann 1987 auf dem Baumberg errichtet wurde.

Die Friedenskapelle wird von vielen Wanderern, aber auch Gruppen aufgesucht, die dort Wortgottesdienste feiern. Im Mittelpunkt des schlichten bodenständigen Fachwerks ist das Wagenrad in der südlichen Giebelwand, die bedeutende Meditationshilfe im Gebet des Bruder Klaus. Es verdeutlich den Zusammenhang aller Dinge mit Gott, es ist das Symbol des „Lebens aus der Mitte“.

Versetzt darunter steht die vom Bildhauer Joseph Krautwald geschaffene Figur des aufrechten, geradlinigen, einfachen, behütenden Bruder Klaus, des Nikolaus von der Flüe, der 1947 heiliggesprochen wurde. Er mahnt: „Friede ist alleweg in Gott – denn Gott ist der Friede.“ Dieser Spruch ist ebenfalls auf dem Grabstein von Albert Wöstmann zu lesen. Am unteren Ende des Steins sind das Geburtsdatum, das Weihedatum und der Sterbetag des Priesters verewigt, der über 50 Jahre in der Gemeinde Havixbeck gelebt hat und bis zuletzt als Seelsorger tätig war.

Unter dem großen Kreuz nahe der Friedhofskapelle sind damit drei ehemalige Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde beigesetzt worden. Albert Wöstmann wurde neben Josef Kröger beerdigt, der 1965 überraschend starb. Daneben befindet sich das Grab von Josef Dirkes, der im Jahr 1953 dort seine letzte Ruhestätte fand.

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