Sternsingeraktion 2020 in Havixbeck
Könige kommen in viele Häuser

Havixbeck -

Trubel im Torhaus: Etwa 50 Kinder und Jugendliche sind gekommen, um bei der Sternsingeraktion 2020 mitzumachen. Trotz des großen Interesses können nicht alle Häuser besucht werden.

Montag, 30.12.2019, 17:17 Uhr aktualisiert: 01.01.2020, 13:12 Uhr
Mit der Auswahl und Zuteilung von Straßen begann das Vorbereitungstreffen auf die Sternsingeraktion, zu der insgesamt 51 Kinder und Jugendliche gekommen waren. Michael Lülf (oben, Mitte) und Claudia Thier, Bild unten, bei der Anprobe) und ihre Helfer hatten alles vorbereitet.
Mit der Auswahl und Zuteilung von Straßen begann das Vorbereitungstreffen auf die Sternsingeraktion, zu der insgesamt 51 Kinder und Jugendliche gekommen waren. Michael Lülf (oben, Mitte) und Claudia Thier, Bild unten, bei der Anprobe) und ihre Helfer hatten alles vorbereitet. Foto: Kerstin Adass

Im Torhaus am Kirchplatz herrschte am Samstagmorgen ein reges Treiben. Verschiedene Räume waren von den Organisatoren der Sternsingeraktion in Havixbeck zu Stationen umfunktioniert worden, an denen Kinder und Jugendliche auf ihre Rolle als Heilige Drei Könige vorbereitet wurden.

„Es läuft schon gut“, freute sich Pater Erasmus Tripp in Anbetracht der vielen Leute. Bei der ersten Station, an der die Einteilung der Gebiete vorgenommen wurde, hatte sich schon eine Schlange gebildet. Geduldig sorgte Michael Lülf dafür, dass jede Gruppe mit der richtigen Menge an zu besuchenden Haushalten „versorgt“ wurde. Bei dieser organisatorischen Höchstleistung, deren Mittelpunkt der Stadtplan von Havixbeck bildete, wurden besonders Zeit, Ausdauer und die Präferenzen der Kinder miteinbezogen. Jahrelang seien besonders die Neubaugebiete sehr beliebt gewesen, erzählte Michael Lülf. „Aber das verändert sich oft“, fügte er hinzu. Mittlerweile stünden auch die Wohngebiete Südostring und Flothfeld bei den Kindern hoch im Kurs.

Sobald die Gebietsaufteilung geklärt war, ging es für die Gruppen zum Einkleiden in das erste Obergeschoss. Ein Team aus mehreren Helfern stellte für jedes Kind ein Kostüm aus einem weißen Untergewand, einem bunten Umhang, einer goldenen oder silbernen Krone und dem obligatorischen Stern zusammen. „Wir freuen uns über jedes Kind, das kommt“, sagte Claudia Thier, während sie mit einem Blick die passende Größe für ein Untergewand abschätzte.

Claudia Thier

Claudia Thier Foto: Kerstin Adass

Alle freiwilligen Helfer waren trotz meist jahrelanger Erfahrung mit Freude und Enthusiasmus bei der Sache. „Meine Eltern haben damals die alten Kronen gemacht“, berichtete Andreas Reuter. Mit der übrig gebliebenen Spiegelfolie hatte er in diesem Jahr neue Kronen angefertigt, die mit ihrer Juwelenverzierung sofort die Aufmerksamkeit vieler Kinder erregten.

Spätestens an der „Singstation“ mussten sich die Gruppen auf ihre jeweiligen Rollen als Kaspar, Melchior und Balthasar einigen, damit der Liedtext unter ihnen aufgeteilt werden konnte. Beim Üben des Liedes unterstützten einige Messdiener mit ihren Stimmen.

Obwohl das Organisationsteam insgesamt eine positive Bilanz über die Anzahl der Sternsinger zog, sind neue Gesichter immer willkommen. Alle Kinder, die kurzfristig einsteigen und am 3. und 4. Januar (Freitag und Samstag) für einen guten Zweck um die Häuser ziehen wollen, können sich bei Michael Lülf unter ✆  0 25 07/42 65 melden.

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