Handballturnier in Havixbeck
„Unser Team ist wie eine große Familie“

Havixbeck -

Das Dreikönigsturnier in Havixbeck hat eine lange Tradition. Zum 42. Mal findet es aktuell statt. Rund 30 Helferinnen und Helfer engagieren sich hinter und vor den Kulissen, damit alles läuft.

Montag, 30.12.2019, 16:13 Uhr aktualisiert: 30.12.2019, 16:24 Uhr
Durch die Scheibe im Regieraum einen guten Blick in die Halle (Anja Albers (mit Sohn Leon), Alina Beckhaus und Lucie Schmidt (von links).
Durch die Scheibe im Regieraum einen guten Blick in die Halle (Anja Albers (mit Sohn Leon), Alina Beckhaus und Lucie Schmidt (von links). Foto: Erhard Kurlemann

Gemütlich sitzen Alina Beckhaus und Lucie Schmidt im Regieraum der Baumberg-Sporthalle. Durch die Scheibe haben sie einen guten Blick auf das Spielgeschehen. Die beiden jungen Frauen waren am Montag Turnierleitung beim 42. Dreikönigsturnier der Handball-Abteilung von Schwarz-Weiß Havixbeck. „Wenn's ruhig ist, ist das immer ein Zeichen dafür, dass alles läuft“, erzählt Alina. Insgesamt gebe es rund 30 Helfer, die an vielen Stellen dafür Sorge tragen, dass ein Rädchen ins andere greift. Gut 15 davon, sagt sie, sind schon seit Jahre n dabei, manche sogar an allen sechs Turniertagen. „Wir sind ein eingespieltes Team, fast wie eine Familie“, sagt sie, als Anja Albers mit ihrem Sohn Leon in den kleinen Regieraum kommt. Jeder wisse, was wie und wo zu tun sei.

„Ich freue mich in jedem Jahr wieder neu darauf, beim Turnier dabei sein zu können“, erläutert Alina. So wie ihr gehe es vielen aktiven und ehemaligen Handballern.

„Alle sind bemüht, einen Beitrag zu leisten, damit alles funktioniert", sagt sie. „Schließlich habe das Turnier einen guten Ruf. Das bestätigten auch viele Mannschaften. Dennoch dürfe man sich als Veranstalter nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern müsse sehen, an welcher Stellschraube noch gedreht werden könne, „damit wir noch besser werden“.

Jeweils im September gebe es ein erstes Treffen, im November beginne dann die heiße Phase bis zum Turnier. Bei einem Nachtreffen gehe es dann darum, zu bewerten, was wie gelaufen ist. Und dann gilt der alte Herberger-Spruch Nach dem Turnier ist vor dem Turnier.

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