„Tree Mountains String Band“
Traditionelle Songs begeisterten

Havixbeck -

Sie sind Fans der Baumberge und haben die Region sogar in ihrem Bandnamen „Tree Mountains String Band“ verewigt. Und sie wissen mit ihrer Musik zu begeistern, wie das jüngste Konzert im Baumberger Sandstein-Museum bewies.

Sonntag, 09.02.2020, 20:15 Uhr aktualisiert: 10.02.2020, 17:24 Uhr
Die vier Bandmitglieder der „Tree Mountains String Band“ – Susanna Wüstneck, Markus Spielbrink, Günther Leifeld-Strikkeling und Mario Hartmann – trafen den Geschmack des Publikums.
Die vier Bandmitglieder der „Tree Mountains String Band“ – Susanna Wüstneck, Markus Spielbrink, Günther Leifeld-Strikkeling und Mario Hartmann – trafen den Geschmack des Publikums. Foto: Marita Strothe

„Hier müssen wir nicht erklären, was die Baumberge sind“, stellten die vier Bandmitglieder der „Tree Mountains String Band“ am Samstagabend zufrieden schmunzelnd fest. Schließlich haben Susanna Wüstneck, Günther Leifeld-Strikkeling, Markus Spielbrink und Mario Hartmann , alle rund um die Baumberge beheimatet, diese zum Namen ihrer Gruppe gemacht.

Und Saiteninstrumente hatte die String Band einige mit zum Konzert ins Baumberger Sandstein-Museum gebracht – perfekte Klangkörper, um traditionelle angloamerikanische Songs im charakteristischen Sound auf die Bühne zu bringen. Mit Blue Grass, Blues, Folk und ähnlichen Musikstilen begeisterten die vier Künstler ihr Publikum. Und auch wenn Mario Hartmann schmunzelnd verriet: „Bei uns ist manchmal schlechte Stimmung“, bezog sich das ausschließlich auf das Stimmen der Saiten der Gitarren, Banjos, der Slide Guitar, Mandoline, Ukulele und des Kontrabass.

Doch an diesem Abend hatte die Band alles gut im Griff und traf den Geschmack der Zuhörer. Ob schwungvoll oder auch mal etwas melancholisch, da wippte nahezu jeder mit Kopf, Fuß oder weiterem Körpereinsatz bei den Stücken mit. Abwechselnd übernahmen die Bandmitglieder den Part des Leadsängers, ließen Soloparts der verschiedenen Instrumente einfließen und garnierten ihren Auftritt noch mit humorvollen Ansagen. Lokalkolorit verknüpfte etwa Günther Leifeld-Strikkeling mit seinem Banjo. „In Nottuln gibt es doch auch ein Gebiet, das heißt Bagno“, erinnerte er und spielte dann ein Stück, „so ähnlich wie roruppen und daruppen“. Der alte amerikanische Railroad Worksong wurde an diesem Abend auf eine Strecke zwischen Billerbeck und Havixbeck verlegt, und auch „eigentlich ein Schützenfestschlager“ fand sich darunter.

Liebevoll präsentierte Susanna Wüstneck ein selbst geschriebenes Stück, ausnahmsweise auf dem Akkordeon. „The end was remains is love“ hat sie vor Kurzem ihrem Sohn zur Hochzeit geschenkt.

„Ihr habt einen sehr guten Musikgeschmack“, freute sich zum guten Schluss die genauso zufriedene „Tree Mountains String Band“ über den überschwänglichen Applaus der Zuhörer.

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