CDU-Gemeindeverband Havixbeck wählt Andreas Lenter zum neuen Vorsitzenden
„Die Stärke liegt im Blick nach vorne“

Havixbeck -

Der CDU-Gemeindeverband Havixbeck hat seinen Bürgermeisterkandidaten sowie eine neue Vorstandsspitze gewählt.

Freitag, 14.02.2020, 19:00 Uhr
Fast der komplette CDU-Vorstand Havixbeck stellte sich zum Foto auf: (v.l.) Christian Albrecht, Margarete Domhöver, Mechthild Volpert-Bertling, Kader Selmi, Andreas Lenter, Thorsten Webering, Andreas Kleefisch, Gisela Weitkamp, Anke Leufgen, Heinz Terwort und Elisabeth Stüper.
Fast der komplette CDU-Vorstand Havixbeck stellte sich zum Foto auf: (v.l.) Christian Albrecht, Margarete Domhöver, Mechthild Volpert-Bertling, Kader Selmi, Andreas Lenter, Thorsten Webering, Andreas Kleefisch, Gisela Weitkamp, Anke Leufgen, Heinz Terwort und Elisabeth Stüper. Foto: Klaus de Carné

Andreas Lenter wurde mit einem Traumergebnis zum neuen Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands Havixbeck gewählt. Wie bei der Wahl zum Bürgermeister-Kandidaten am Donnerstagabend bekam Lenter, ebenso wie Thorsten Webering (wir berichteten), 98 Prozent der Mitgliederstimmen. Die neue Stellvertreterin im CDU-Vorstand heißt Gisela Weitkamp. Sie wurde ebenfalls mit großer Mehrheit bei drei Gegenstimmen gewählt. Gisela Weitkamp ist als erste stellvertretende Bürgermeisterin schon länger im Amt.

Der Rosensaal im Landgasthaus Overwaul war gut gefüllt. Als alle Wahlgänge abgeschlossen waren, erhoben sich die Mitglieder sowie Gäste und zollten den Gewählten mit minutenlangem Applaus ihre Unterstützung.

Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbands

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  • Während der Mitgliederversammlung der CDU Havixbeck wurden die Vorstandsspitze und der Bürgermeisterkandidat gewählt.

    Foto: Klaus de Carné
  • Während der Mitgliederversammlung der CDU Havixbeck wurden die Vorstandsspitze und der Bürgermeisterkandidat gewählt.

    Foto: Klaus de Carné
  • Während der Mitgliederversammlung der CDU Havixbeck wurden die Vorstandsspitze und der Bürgermeisterkandidat gewählt.

    Foto: Klaus de Carné
  • Während der Mitgliederversammlung der CDU Havixbeck wurden die Vorstandsspitze und der Bürgermeisterkandidat gewählt.

    Foto: Klaus de Carné
  • Während der Mitgliederversammlung der CDU Havixbeck wurden die Vorstandsspitze und der Bürgermeisterkandidat gewählt.

    Foto: Klaus de Carné
  • Während der Mitgliederversammlung der CDU Havixbeck wurden die Vorstandsspitze und der Bürgermeisterkandidat gewählt.

    Foto: Klaus de Carné
  • Während der Mitgliederversammlung der CDU Havixbeck wurden die Vorstandsspitze und der Bürgermeisterkandidat gewählt.

    Foto: Klaus de Carné
  • Während der Mitgliederversammlung der CDU Havixbeck wurden die Vorstandsspitze und der Bürgermeisterkandidat gewählt.

    Foto: Klaus de Carné
  • Während der Mitgliederversammlung der CDU Havixbeck wurden die Vorstandsspitze und der Bürgermeisterkandidat gewählt.

    Foto: Klaus de Carné
  • Während der Mitgliederversammlung der CDU Havixbeck wurden die Vorstandsspitze und der Bürgermeisterkandidat gewählt.

    Foto: Klaus de Carné
  • Während der Mitgliederversammlung der CDU Havixbeck wurden die Vorstandsspitze und der Bürgermeisterkandidat gewählt.

    Foto: Klaus de Carné
  • Während der Mitgliederversammlung der CDU Havixbeck wurden die Vorstandsspitze und der Bürgermeisterkandidat gewählt.

    Foto: Klaus de Carné

Bei aller Euphorie wies Andreas Lenter auf die derzeitigen politischen Rahmenbedingungen hin. Das Stichwort Thüringen durfte dabei nicht fehlen. „Thüringen war aus meiner Sicht ein Tabubruch, bei dem die CDU zwar nicht die Hauptverantwortung trägt, aber eine unglückliche Rolle gespielt hat“, sagte Lenter.

Eine Zusammenarbeit mit der AfD könne es nicht geben. Dies sei eine unerträgliche Situation. Vor dem Hintergrund der unruhigen Bundespolitik müsse es das Bestreben vor Ort sein, sich auf die Stärken zu besinnen, um den Bürgern aufzuzeigen, dass die Stärke der Gesellschaft im Blick nach vorne liege und nicht zurück – mit der vermeintlichen Wahrnehmung, dass früher alles besser gewesen sei.

„Hierin muss unsere Zielsetzung für den Wahlkampf in diesem Jahr liegen. Wir müssen die Bürger von unseren Vorstellungen von einem guten und friedlichen Zusammenleben überzeugen. Hierbei gilt es, die verschiedenen Positionen miteinander zu vereinbaren“, meinte Andreas Lenter.

Schon seit längerer Zeit hat sich der CDU-Gemeindeverband mit dem Thema Bürgermeister-Kandidat befasst. Der Vorstand kam einstimmig zu dem Beschluss, dass der CDU-Fraktionsvorsitzende der richtige Mann für diese Aufgabe sei.

Viele Faktoren sprechen aus Sicht der CDU für den Kandidaten. Mit 40 Jahren sei Webering in einem Alter, in dem er noch viel für Havixbeck bewegen könne. Seine umfangreiche berufliche Erfahrung sowie sein langjähriges Engagement in ehrenamtlichen Positionen würden das Bild eines vielseitig begabten Kandidaten vervollständigen.

Neue Impulse für die Gemeinde Havixbeck möchte der Bürgermeister-Kandidat setzen. „Diese sind meines Erachtens überfällig und dringend notwendig“, so Webering. Er nannte zunächst sieben Impulse: Förderung der Kinder, der Jugend, des Sports, des Ehrenamtes sowie der Havixbecker Grundschule und der beliebten weiterführenden Anne-Frank-Gesamtschule mit inzwischen über 1000 Schülern an zwei Standorten. Weiterhin nimmt Webering die Forcierung des Umweltschutzes und die klimaschonende Mobilität, die aktive Wirtschaftsförderung einschließlich hiesiger zufriedener Betriebe, die nachhaltige und effiziente Bauland- und Gewerbeentwicklung, eine moderne Verwaltung, die Sicherheit der Bürger sowie solide und nachhaltige Finanzen in den Fokus.

„In unserer Gemeinde gibt es eine Vielzahl an Vereinen, in denen sich zahlreiche Ehrenamtliche engagieren. Ob bei der Freiwilligen Feuerwehr und anderen Hilfsorganisationen, in sozialen Einrichtungen, den Kirchen oder in Vereinen – wir brauchen das ehrenamtliche Engagement. Sie gilt es zu unterstützen. Daher gehört für mich nicht nur die durch den Arbeitskreis Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf den Weg gebrachte Familienkarte, sondern auch die Einführung einer Ehrenamtskarte zur Pflicht“, meinte Webering.

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