NRW-Heimatministerin Scharrenbach zu Besuch auf Burg Hülshoff
Durch die Bibliothek und auf den Dachboden

Havixbeck -

Die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Scharrenbach, besichtigte in Begleitung des Landtagsabgeordneten Wilhelm Korth die Burg Hülshoff.

Freitag, 21.02.2020, 07:07 Uhr aktualisiert: 21.02.2020, 07:20 Uhr
Wurden von Dr. Jörg Albrecht (l.) durch das Droste-Museum auf Burg Hülshoff geführt: (v.l.) Wilhelm Korth, Ministerin Ina Scharrenbach und Dr. Georg Lunemann.
Wurden von Dr. Jörg Albrecht (l.) durch das Droste-Museum auf Burg Hülshoff geführt: (v.l.) Wilhelm Korth, Ministerin Ina Scharrenbach und Dr. Georg Lunemann. Foto: Natalie Lindner

Die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Scharrenbach , besichtigte in Begleitung des Landtagsabgeordneten Wilhelm Korth die Burg Hülshoff.

Begrüßt wurden sie von Dr. Georg Lunemann, Erster Landesrat und Kämmerer des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und Dr. Jörg Albrecht, Geschäftsführer der Annette-von-Droste-zu-Hülshoff-Stiftung und künstlerischer Leiter von Burg Hülshoff – Center for Literature (CfL).

Albrecht führte die Gäste durch das Droste-Familienmuseum in der Wasserburg, dem Geburtsort der Schriftstellerin Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848). Er informierte über die programmatische Ausrichtung des interdisziplinären Kulturortes, die geplante Entstehung eines Droste-Forschungsinstitutes und die Weiterqualifizierung der Droste-Museen auf Hülshoff und im Rüschhaus. „Die beiden Droste-Orte sind ein einzigartiges Kulturjuwel, das der LWL mit großem Engagement fördert“, fasste Lunemann zusammen.

Ein Schwerpunkt des Austauschs mit der Ministerin lag auf den Umbauplänen für das Gelände der Burg Hülshoff. In den nächsten Jahren werden Veranstaltungssäle, Büroräume und Unterkünfte für Residenzen im denkmalgeschützten Bestand geschaffen, berichtet der LWL in einer Pressemitteilung.

Um diese Pläne zu verdeutlichen, zeigte Albrecht Ministerin Scharrenbach auch den Dachboden der Vorburg, der in einen Veranstaltungssaal umgewandelt wird. „Die Wirkung des Gebäudeensembles ist beeindruckend. Kein Wunder, dass die Burg für die Menschen in der Region ein besonderer Ort ist“, zeigte sich die Ministerin nach ihrem Besuch angetan.

„Die Droste-Stiftung freut sich sehr über den Besuch der Ministerin. Er verdeutlicht, welche Bedeutung Burg Hülshoff als Baudenkmal wie auch als Sehnsuchtsort für viele Menschen in der Region hat, und das dieses auch auf Landesebene wahrgenommen wird“, äußerte sich Albrecht zufrieden. 2018 war Burg Hülshoff – Center for Literature mit einem internationalen Programm gestartet. Seitdem werden die Veranstaltungen durch das Land Nordrhein-Westfalen und den Bund umfassend gefördert.

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