Coronavirus: Baumberge-Schule und Anne-Frank-Gesamtschule geschlossen
Übergangslösung für zwei Tage

Havixbeck -

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat es am Freitagnachmittag verkündet: Alle Schulen im Land Nordrhein-Westfalen werden ab dem kommenden Montag (16. März) bis zum Beginn der Osterferien (6. April) durch die Landesregierung geschlossen.

Freitag, 13.03.2020, 15:44 Uhr aktualisiert: 13.03.2020, 18:02 Uhr
Schon drei Wochen vor den Osterferien schließen die Havixbecker Schulen wegen der Corona-Ansteckungsgefahr.
Schon drei Wochen vor den Osterferien schließen die Havixbecker Schulen wegen der Corona-Ansteckungsgefahr. Foto: Klaus de Carné

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat es am Freitagnachmittag verkündet: Alle Schulen im Land Nordrhein-Westfalen werden ab dem kommenden Montag (16. März) bis zum Beginn der Osterferien (6. April) durch die Landesregierung geschlossen. Dies bedeutet, dass bereits am Montag der Unterricht in den Schulen ruht. Die Osterferien enden am 17. April.

Das bedeutet auch für die Havixbecker Baumberge-Schule und die Anne-Frank-Gesamtschule, dass drei Wochen vor den Osterferien kein Unterricht mehr stattfindet.

Die Schulen haben Kommunikationsmöglichkeiten mit den Eltern in den kommenden Wochen in geeigneter Weise sicherzustellen. Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie am kommenden Montag und Dienstag aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schulen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher. Die Einzelheiten regelt die Schulleitung.

Wie AFG-Schulleiter Dr. Torsten Habbel berichtet, sind alle Lehrerinnen und Lehrer an diesen beiden Tagen in der Schule. „Eine Anwesenheit in der Schule ist erforderlich, um im Kollegium die notwendigen Absprachen zu treffen. Einzelheiten regelt die Schulleitung auf der Grundlage ihres Weisungsrechts.

Für Schülerinnen und Schüler in der dualen Ausbildung sowie in Praktika beschränkt sich die Maßnahme auf den Ausfall des Unterrichts.

Die Einstellung des Schulbetriebes darf laut Landesregierung nicht dazu führen, dass Eltern, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen – insbesondere im Gesundheitswesen – arbeiten, wegen der Betreuung ihrer Kinder im Dienst ausfallen. Deshalb muss in den Schulen während der gesamten Zeit des Unterrichtsausfalls ein entsprechendes Betreuungsangebot vorbereitet werden. Hiervon werden insbesondere die Kinder in den Klassen 1 bis 6 erfasst.

„Die vorzeitige Einstellung des Unterrichts ab dem 16. März bis zum Ende der Osterferien hat grundsätzlich keine Auswirkungen auf die Terminsetzungen bei den bevorstehenden Abiturprüfungen. Die Termine sind insbesondere mit Blick auf die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch aufgrund des durch die Kultusministerkonferenz veranlassten länderübergreifenden Aufgabenpools zwischen den Ländern abgestimmt und bleiben in diesen und allen anderen Fächern grundsätzlich bestehen. Auch die Konferenz des Zentralen Abiturausschusses (ZAA) am 2. April kann wie vorgesehen stattfinden, da die Schulen als Gebäude nicht geschlossen sind“, erklärte Schulleiter Dr. Torsten Habbel am Freitagnachmittag.

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