Beide Kirchengemeinden stehen zum Gespräch bereit
„Jede Krise bietet auch Chancen“

Havixbeck -

Die Corona-Pandemie wirkt sich auf die Angebote der beiden Kirchengemeinden in Havixbeck aus. Öffentliche Gottesdienste finden nicht statt, gleichwohl sind die Kirchen zum persönlichen Gebet geöffnet.

Dienstag, 17.03.2020, 06:00 Uhr
Die Pfarrkirche St. Dionysius in Havixbeck.
Die Pfarrkirche St. Dionysius in Havixbeck.

In der „Corona-Krise“ liegt zurzeit eine sehr schnelle Dynamik, mit der eine große Unsicherheit einhergeht. Die beiden Kirchengemeinden in Havixbeck weisen angesichts der derzeitigen Situation auf einige vorbeugende Maßnahmen hin.

Diese Maßnahmen sind mit dem Bistum und der Landeskirche sowie dem Kirchenkreis und mit den politischen Stellen abgestimmt. Die Kirchengemeinden informieren auf ihren Homepages fortlaufend über ihre Maßnahmen. Zu diesen Maßnahmen gehört, dass bis auf Weiteres keine öffentlichen Gottesdienste mehr gefeiert werden.

Das evangelische Gemeindezentrum in Havixbeck.

Das evangelische Gemeindezentrum in Havixbeck. Foto: Ansgar Kreuz

Die Kirchen sind aber zu bestimmten Zeiten zum persönlichen Gebet geöffnet. Auch Gruppen und Kreise finden in den Gemeinden bis auf Weiteres nicht mehr statt. Die Pfarr- und Gemeindebüros sind für den öffentlichen Verkehr geschlossen. Telefonisch sind die Mitarbeitenden im katholischen Pfarrbüro montags bis freitags von 8 bis 11 Uhr zu erreichen, im evangelischen Gemeindebüro dienstags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 15 bis 17 Uhr.

Angesichts der Krisenstimmung rufen die Kirchengemeinden zur Solidarität auf. Diese beginnt beim Einkaufsverhalten und geht weiter dahin, die Nachbarin, den Nachbarn im Blick zu haben und Menschen, die Unterstützung brauchen, nach Möglichkeit zu unterstützen – auch geistlich und psychologisch.

Jede Krise bietet auch Chancen. Eine erhöhte Aufmerksamkeit und Solidarität füreinander, eine gesteigerte Wachsamkeit für das, was wirklich wichtig und wesentlich ist, könnte eine Frucht einer solchen Krise sein. Zudem ermutigen die beiden Pfarrer Siegfried Thesing und Oliver Kösters, diese Krise aus dem Glauben und aus dem Evangelium heraus anzunehmen und zu leben. „Wir haben allen Grund zu Zuversicht und Hoffnung. Gerade in der Passionszeit mögen wir dadurch getragen sein, dass Gott in Jesus selber den Weg des Lebens und damit auch den Weg des Leidens und Sterbens gegangen ist. Gott ist in allem nah.“ Die Pfarrer und Seelsorgeteams der Kirchengemeinden sind selbstverständlich und gerne ansprechbar.

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