Seniorenbeirat erinnert an Antrag
Barrierefreien Zugang zum Haus Sudhues schaffen

Havixbeck -

Bereits im Jahr 2015 beantragte der Seniorenbeirat der Gemeinde Havixbeck einen barrierefreien Zugang zum Haus Sudhues. Geändert sich sich seitdem nichts. Deshalb erneuert der Beirat seine Forderung.

Mittwoch, 25.03.2020, 10:00 Uhr
Über diese Treppe führt der Weg ins Haus Sudhues. Der Seniorenbeirat fordert erneut einen barrierefreie Zugang.
Über diese Treppe führt der Weg ins Haus Sudhues. Der Seniorenbeirat fordert erneut einen barrierefreie Zugang. Foto: Ansgar Kreuz

Der Seniorenbeirat der Gemeinde Havixbeck hatte in der jüngsten Sitzung Dr. Veronika Gemmeke zu Gast, um sich über die Hospizbewegung informieren zu lassen. Der Beirat bewunderte die ehrenamtliche Arbeit der Gruppe, die eine wichtige Begleitung leiste für Kranke und ältere Mitbürger, die am Lebensende stehen. Auch für deren Angehörigen ist die Hospizbewegung da. Sie sei eine echte Bereicherung gerade für ältere Bürger im Ort, heißt es in einer Pressemitteilung des Seniorenbeirats.

Einmal mehr befasste sich der Seniorenbeirat mit „seinem Dauerthema“, einen barrierefreien Zugang zum Haus Sudhues zu schaffen. „Wir haben kein Verständnis, dass nach so langer Zeit, unser erster Antrag stammt aus dem Jahr 2015, keine bezahlbare Lösung, auch nicht vereinfacht von der Blickallee, realisiert werden konnte“, erklärt der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Klaus-Gerhard Greiff . „Uns ist unverständlich, dass Rat und Gemeinde gerade älteren Mitbürgern, die auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind, den Zugang zu diesem gemeindlichen Gebäude nicht möglich gemacht wird.“

Der Seniorenbeirat gibt zu bedenken, dass das Haus Sudhues von der Gemeinde als Standesamt für Trauungen, für Kulturveranstaltungen von Vereinen und auch für private Familienfeiern genutzt wird. „Wir bitten dringend die Gremien, Gemeindeverwaltung und -rat, ihre Entscheidung aus dem Jahr 2017, auf bauliche Maßnahmen zunächst zu verzichten, noch einmal zu überdenken“, so Klaus-Gerhard Greiff. In der UN-Behindertenrechtskonvention stehe unter anderem, dass der gleichberechtigte Zugang zu allen Veranstaltungen sicher zu stellen sei.

Die Mitglieder des Seniorenbeirats haben große Sorgen, dass sich nach der Kommunalwahl am 13. September für den dann neu zu wählenden Seniorenbeirat nicht genügend Mitbürger bewerben. „Diese wichtige Arbeit für unsere Bürger über 60 Jahre ist gerade heute immer wichtiger, damit unser Leben im Ort für alle noch besser erlebbar gemacht wird“, stellte der Vorsitzende fest.

Bei Fragen kann sich jeder an den Vorsitzenden des Seniorenbeirats, Klaus-Gerhard Greiff, E-Mail: kgcgreiff@t-online.de, oder eines der anderen Beiratsmitglieder wenden.

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