Großbaustelle an der AFG ist nicht zu übersehen
Gründung für Anbau kostet Zeit

Havixbeck -

Das Ausmaß der Baustelle ist schon seit einigen Tagen zu sehen. Ein Glück, dass die Schüler beider Schulen und der St.-Dionysius-Kita nicht „im Weg standen“.

Donnerstag, 23.04.2020, 07:32 Uhr aktualisiert: 23.04.2020, 17:06 Uhr
Die Gründung für den neuen AFG-Anbau ist größtenteils fertig. Nun geht es Schritt für Schritt weiter mit den Vorbereitungen.
Die Gründung für den neuen AFG-Anbau ist größtenteils fertig. Nun geht es Schritt für Schritt weiter mit den Vorbereitungen. Foto: Klaus de Carné

„Bevor wir mit dem Hochbau beginnen, sind umfangreiche Erdarbeiten zu verrichten, die auch zeitraubend sind“, erklärte Diplom-Ingenieur Bernhard Pölling von der Gemeindeverwaltung Havixbeck. Er ist mit dem Anbau und dem Umbau an der Anne-Frank-Gesamtschule ( AFG ) beschäftigt. Einige Millionen Euro wird es kosten, aber damit ist dann endlich die Zeit vorbei, in der zu wenige Klassen-, Lehrer- und Verwaltungsräume zur Verfügung stehen.

Das Ausmaß der Baustelle ist schon seit einigen Tagen zu sehen. Ein Glück, dass die Schüler beider Schulen und der St.-Dionysius-Kita nicht „im Weg standen“. Das wird sich aber ab heute schon ein wenig ändern. Schüler der Stufe 10 sowie die Abiturienten kommen zur AFG und bereiten sich auf Prüfungen vor.

Die Sperrungen auf den Wegen rund um die AFG greifen dann vollständig. „Die Gefahren, die von einer Großbaustelle ausgehen, müssen immer im Auge behalten werden“, so Fachbereichsleiter Dirk Wientges . Selbst der Baukran ist noch nicht auf der Baustelle eingetroffen, soll aber in Kürze aufgestellt werden. In Zeiten von Corona sind nicht alle Baumittel unbedingt zu bekommen. Das musste Bernhard Pölling auch schon erfahren. Die Tartan-Sportfläche neben der Baustelle sollte mit Betonplatten abgedeckt werden. Die konnten aber aus Belgien nicht geliefert werden. „Wir haben uns für Kunststoffplatten entschieden, die auch etwas leichter zu verschieben sind“, erklärte Pölling, der als Nachfolger von Bernhard Haschke seit Oktober 2019 im Bauamt der Gemeinde arbeitet.

Großbaustelle an der AFG

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Von den Fahrradständern und Hecken am Ende des Neubaus ist nichts mehr zu sehen. Die Baustelle reicht fast bis zum kleinen AWO-Haus an der Dirkesallee. Der Untergrund der zu bebauenden Fläche wurde noch einmal untersucht und an mehreren Stellen aufbereitet. „Wir müssen einen tragfähigen Untergrund herrichten, sonst läuft das nicht“, so Pölling. An einigen Stellen waren in der Bauphase vor über 25 Jahren sogenannte Kiesrüttelstopfpfähle gesetzt worden, die nun an der Stelle mitgeholfen haben, den Untergrund bebaubar zu machen.

Derweil mussten einige Klassenräume im Sockelgeschoss des Neubaus geräumt werden, damit die Bauarbeiten zügig weiterlaufen können. „Es stellte sich heraus, dass während der Bauphase eine Brandschutzmauer innerhalb des Gebäudes hochgezogen werden muss, um bei einem eventuellen Brand die Schüler und Lehrer zu schützen“, sagte Bernhard Pölling. Zusätzliche Kosten, die so nicht eingeplant waren.

Ebenfalls aufwendig war auch die Verlegung der Nahwärmeleitung, die im Boden der Baustelle verlief. Diese verläuft als Provisorium durch einen Klassenraum im Sockelgeschoss und führt so einmal um die Baustelle herum.

„40 Prozent des Sockelgeschosses werden umgestaltet mit zusätzlichen WC-Anlagen und zwei Klassenräumen“, erklärte Dirk Wientges, der die Arbeiten voll im Zeitplan sieht.

Auffällig ist auch, dass der Übergang zur Grundschule komplett mit Bauzäunen abgesperrt ist. Dieses würde weiterhin auch so bleiben. Auch der Fuß- und Radweg ist gesperrt. Die Baustelle sei eine Herausforderung für ein Jahr, da man quasi am offenen Herzen arbeite, so die Verantwortlichen der Gemeindeverwaltung.

 

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