Katholische Kirchengemeinde St. Dionysius und St. Georg
Ab 9. Mai wieder Gottesdienste

Havixbeck/Hohenholte -

Der Pfarreiratsvorstand hat sich in dieser Woche mit den notwendigen Voraussetzungen beschäftigt. Der Start erfolgt noch nicht an diesem Wochenende in St. Dionysius und St. Georg, sondern erst in einer Woche – und das in kleinen Schritten.

Freitag, 01.05.2020, 07:39 Uhr aktualisiert: 02.05.2020, 12:27 Uhr
In der St.-Dionysius-Kirche in Havixbeck werden ab dem 10. Mai wieder Gottesdienste gefeiert.
In der St.-Dionysius-Kirche in Havixbeck werden ab dem 10. Mai wieder Gottesdienste gefeiert. Foto: Klaus de Carné

Die NRW-Landesregierung hat festgelegt, dass ab dem 1. Mai die Feier von Gottesdiensten mit Beteiligung von Gläubigen wieder möglich ist. Hierzu wurden eine Reihe von Rahmenbedingungen festgesetzt. „Erfreulicherweise wird nun die Möglichkeit gegeben, unter bestimmten Voraussetzungen wieder Gottesdienste feiern zu dürfen“, berichtete Pfarrer Siegfried Thesing gemeinsam mit Mechthild Thiel vom Pfarreirat. „Zugleich sind wir von einer realistischen Einschätzung, wann von einem Normalzustand des liturgischen Angebotes gesprochen werden kann, noch weit entfernt“, so Pfarrer Thesing.

Der Pfarreiratsvorstand hat sich in dieser Woche mit den notwendigen Voraussetzungen beschäftigt. Der Start erfolgt noch nicht an diesem Wochenende in St. Dionysius und St. Georg, sondern erst in einer Woche – und das in kleinen Schritten. Die Vorbereitungen laufen, damit am 9. Mai (Samstag) um 18 Uhr in St. Georg und am 10. Mai (Sonntag) um 8 Uhr in St. Dionysius die ersten Heiligen Messen gefeiert werden können. „Die Verantwortlichen wollen mit Bedacht in dieser sensiblen Zeit beginnen“, so Mechthild Thiel.

Markierte Gottesdienstplätze garantieren die Einhaltung des Mindestabstands. Ein Begrüßungsdienst wird die Gottesdienstbesucher empfangen. Sie haben eine ordnende Funktion, wie Thesing erläuterte.

Daraus ergeben sich in St. Dionysius 40 Plätze und in St. Georg ebenfalls 40 Plätze. Die Zahl erhöht sich, da häusliche Gemeinschaften beieinander sitzen können und als eine Person gezählt werden. Wer an seinem Platz angekommen ist, kann den Mundschutz ablegen. Auf entsprechende Abstände zu Nachbarn ist zu achten. Die Orgelemporen bleiben in beiden Gotteshäusern geschlossen.

„Es kann und wird passieren, dass die Kirche ‚voll‘ ist, auch wenn die Bänke nicht gefüllt sind. Auch in Geschäften dürfen nur eine bestimmte Anzahl von Menschen gleichzeitig anwesend sein“, erklärte der Pfarrer.

Mit Blick auf die Austeilung der Kommunion heißt es in den Rahmenbedingungen des Bistums, dass alle daran Beteiligten sich die Hände desinfizieren müssten, bevor sie die Hostien berühren. Den Gläubigen solle die Kommunion in angemessenem Abstand gereicht werden. Die Mundkommunion müsse bis auf weiteres unterbleiben. Die Kommunionordnung muss so angepasst werden, dass die Gläubigen die Hostie im gebotenen Mindestabstand empfangen können.

Die für den 12. Juni geplante Firmung wird verschoben.

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