Erstkommunion in St. Georg
Pfarrer Thesing: „Glaube ist immer ein Weg“

Hohenholte -

Pfarrer Siegfried Thesing begrüßte die Erstkommunionkinder Christine Hundebeck-Brinker, Tim Bussmann und Tom Niehoff, die sich mit ihren Familien in der katholischen Kirche St. Georg in neuer Sitzordnung versammelten.

Montag, 11.05.2020, 16:34 Uhr aktualisiert: 12.05.2020, 16:38 Uhr
Allen Widrigkeiten zum Trotz, ließen es sich Christine Hundebeck-Brinker (r.), Tim Bussmann (l.) und Tom Niehoff in dieser besonderen Zeit nicht nehmen ihre Erstkommunion mit Pfarrer Siegfried Thesing und im engsten Familienkreis in der Kirche St. Georg Hohenholte zu feiern.
Allen Widrigkeiten zum Trotz, ließen es sich Christine Hundebeck-Brinker (r.), Tim Bussmann (l.) und Tom Niehoff in dieser besonderen Zeit nicht nehmen ihre Erstkommunion mit Pfarrer Siegfried Thesing und im engsten Familienkreis in der Kirche St. Georg Hohenholte zu feiern. Foto: Ina Geske

Das Coronavirus hat alles verändert. Gottesdienste durften nicht mehr gefeiert werden und somit standen die Erstkommunionfeiern auch auf der Kippe. Doch vor Kurzem gab es gute Nachrichten. Die Gotteshäuser durften wieder öffnen und auch die Kommunionfeiern sollten ermöglicht werden.

„Manchmal feiern wir mitten am Tag. An diesem 10. Mai so wie er ist – ganz anders als erwartet, feiern wir Erstkommunion unter den Bedingungen, die heute möglich sind“, begrüßte Pfarrer Siegfried Thesing die Erstkommunionkinder Christine Hundebeck-Brinker, Tim Bussmann und Tom Niehoff, die sich mit ihren Familien in der katholischen Kirche St. Georg in neuer Sitzordnung versammelten.

Am Tag zuvor hatten sie bereits ihre Tauferinnerungsfeier, dem ersten öffentlichen Gottesdienst in der Gemeinde seit dem Lockdown. Zu ihrer Erstkommunion waren sie nicht nur mit ihren rund dreißig Familienmitgliedern zusammengekommen. Auch ihre Freunde aus den Vorbereitungsgruppen, die ihre Erstkommunionen nachholen werden, waren in Gedanken und in Form des Lichtes individuell gestalteter Kommunionkerzen dabei.

„Durch die Bindung an Jesus – das Festmachen des Glaubens – werden wir frei den eigenen Weg zu gehen. Das heißt dann nicht zu allem einfach Ja und Amen sagen. Nicht mit der Masse schwimmen, sondern hinzuschauen wo manch einer weg sieht und zu helfen, wenn es unangenehm ist. Zu vertrauen, auch wenn der Tod spricht“, erklärte Pfarrer Thesing den Gedanken der Kommunion. „Es ist ein Weg. Glaube ist immer ein Weg.“

Auch wenn die Vorbereitungszeit in diesem Jahr so ganz anders gewesen sei und manches habe ausfallen sowie manche Begegnungen entfallen haben müssen, vertraue er dennoch darauf und sei froh und zuversichtlich, dass die Kommunionkinder ihren Weg gehen würden.

Ein besonderer Dank galt den Ehrenamtlichen, ohne die diese Feier nicht möglich gewesen sei, so Pfarrer Thesing. Die Mentorinnen Monika Wellermann und Claudia Amenda-Himker zeigten sich vor Ort verantwortlich für die Organisation.

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