Neue Verbundleitung für die drei katholischen Kitas
Mehr Zeit für pädagogische Arbeit

Havixbeck -

Die katholischen Kindertagesstätten in der Gemeinde Havixbeck bekommen ab dem 1. August eine Verbundleitung für die Einrichtungen St.-Georg-Kita Hohenholte, St.-Dionysius-Familienzentrum im Ortskern und Von-Galen-Kita im Wohngebiet Südost.

Donnerstag, 09.07.2020, 06:00 Uhr
Pfarrer Siegfried Thesing und Mechthild Volpert-Bertling (r.) stellten Gabriele Heim als neue Verbundleiterin der drei katholischen Kindertagesstätten in Havixbeck und Hohenholte vor.
Pfarrer Siegfried Thesing und Mechthild Volpert-Bertling (r.) stellten Gabriele Heim als neue Verbundleiterin der drei katholischen Kindertagesstätten in Havixbeck und Hohenholte vor. Foto: Klaus de Carné

Die katholischen Kindertagesstätten in der Gemeinde Havixbeck bekommen ab dem 1. August eine Verbundleitung für die Einrichtungen St.-Georg-Kita Hohenholte, St.-Dionysius-Familienzentrum im Ortskern und Von-Galen-Kita im Wohngebiet Südost. Pfarrer Siegfried Thesing und Mechthild Volpert-Bertling vom Kirchenvorstand stellten die Neuerung am Mittwochmorgen vor.

Die neue Verbundleiterin wird Gabriele Heim , die seit 22 Jahren die Von-Galen-Kita leitet. Dadurch wird das Personalkarussell in Gang gesetzt. Die neue Leiterin der Von-Galen-Kita wird Anna Steinweg, die bislang den Hohenholter Kindergarten leitet. Im Stiftsdorf kommt dadurch Anja Overhaus zum Zuge, die noch als Erzieherin im Von-Galen-Kindergarten tätig ist. Somit hat die Kirchengemeinde mit „eigenen Bordmitteln“ die Umbesetzung gelöst und eine neue Stelle geschaffen, freuten sich Thesing und Volpert-Bertling.

„Wir haben diese neue Stelle nicht aus der Not heraus eingerichtet, aber sie ist sinnvoll und optimiert die Arbeit in den drei Einrichtungen“, fasst Pfarrer Siegfried Thesing die Änderung zusammen. Die drei Kitas seien kein großer Verbund, da gäbe es größere im Umland, aber es erleichtere die Arbeit für den Kirchenvorstand und auch die des Pfarrers, der Zeit benötige für andere Aufgaben.

Die pastorale Landschaft verändert sich überall. Die Zusammenführung von Gemeinden ist das eine, die geänderte Gesetzlage wie KiBiz für die Kindertageseinrichtungen das andere. „Heute geht es nicht mehr nur noch bis mittags in die Kita, sondern der Tag ist viel länger“, erklärt Gabriele Heim. Die Eltern könnten schon länger unter drei Buchungszeiten wählen. Dies mache die Planung für eine Einrichtung nicht unbedingt leichter.

Die neue Leitungsstruktur für der drei katholischen Einrichtungen soll auch zur nachhaltigen Sicherung der Qualitätsverbesserung beitragen. Das Thema Verbundleitung ist im Bistum Münster nicht neu. 2010 war dazu eine Pilotphase gestartet worden. Danach begann die Einführung bistumsweit.

Die drei Kitas haben insgesamt acht Gruppen mit 150 Jungen und Mädchen. Über 30 Mitarbeiter sind dort tätig. Die Leiterinnen der drei Einrichtungen geben wesentliche Leitungsfunktionen an die neue Verbundleitung ab, dafür reduzieren sich die Freistellungsstunden. „Die Kolleginnen haben dann wieder mehr Zeit für die Kinder“, sagte Gabriele Heim. Sie trägt zukünftig Verantwortung für die Bereiche Personal, pädagogische Ausrichtung der Tageseinrichtungen, Finanzen, Verwaltung und Organisation. Weiterhin ist die Zusammenarbeit mit dem Träger, der Zentralrendantur und den politischen Gremien wichtig. Das Büro für die neue Stelle wird im Pfarrhaus eingerichtet. Dort sind schon weitere Büros der Kirchengemeinde untergebracht.

„Wir sind froh darüber, dass Frau Heim diese Leitungsstelle übernommen hat. Das ist ja nicht unbedingt selbstverständlich. Für die Mitglieder des Kirchenvorstands ist es eine Erleichterung, die vielen Aufgaben und die Personalfragen, die immer sehr viel Raum bei den Sitzungen einnahmen, werden jetzt von anderer Stelle bearbeit“, so Mechthild Volpert-Bertling, die dem kirchlichen Gremium als Ehrenamtliche angehört.

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