Begegnungsstätte „Marie Juchacz“
Bürgermeister dankt AWO für Hilfe

Havixbeck -

Bürgermeister Klaus Gromöller hat die Ereignisse um die Begegnungsstätte „Marie Juchacz“ noch einmal aus Sicht der Verwaltung erläutert.

Samstag, 01.08.2020, 10:08 Uhr aktualisiert: 03.08.2020, 13:34 Uhr
Die Nutzung der AWO-Begegnungsstätte ist geklärt, die Hintergründe des Zustandekommens werden indes aus unterschiedlichen Winkeln betrachtet.
Die Nutzung der AWO-Begegnungsstätte ist geklärt, die Hintergründe des Zustandekommens werden indes aus unterschiedlichen Winkeln betrachtet. Foto: Frank Vogel

Zur Debatte um die Nutzung des AWO-Hauses hat Bürgermeister Klaus Gromöller in einer Pressemitteilung die Hintergründe dazu zusammengefasst:

Der Kreis Coesfeld als Jugendhilfeträger und die Gemeinde Havixbeck hatten große Not, denn ab Montag (3. August) sollten die ersten Kinder die neue Kindertageseinrichtung der Johanniter besuchen, und es fehlte bis vor kurzem an nötigem Raum. „Sofort nachdem der Bedarf an Betreuungsplätzen feststand, hat die Gemeindeverwaltung unverzüglich die erforderlichen Raum-Module bestellt. Leider können diese erst zum 14. September bezogen werden, denn es gibt auf dem Anbietermarkt keine schneller lieferbaren, kindgerechten Modelle.“

Um jedoch schon am Beginn des Kindergartenjahres die Kinderbetreuung sicherzustellen, hätten Gemeindemitarbeiter alle denkbaren räumlichen Varianten in Havixbeck geprüft, um eine Zwischenunterbringung der Kinder bis zum 14. September zu ermöglichen.

„Weil sich leider keine anderen Möglichkeiten boten, wurde die ausdrückliche Bitte an die AWO gerichtet, ihre von der Gemeinde angemieteten Räume für diese sechs Wochen bereitzustellen, damit die Johanniter als Kita-Träger die erste Gruppe zum 3. August in Betrieb nehmen können. Für die ebenso corona-geplagten Eltern war dies unerlässlich, auch weil alle Familienverpflichtungen auf diesen Zeitpunkt ausgerichtet sind“, erklärt der Bürgermeister.

Zugleich wurde der AWO die barrierefreie Nutzung des Sitzungsraums im Rathaus mit allen nötigen Versorgungsräumen auf gleicher Ebene angeboten, inklusive kostenloser Getränkeversorgung, sowie auch die zeitweise Nutzung der Grundschulaula. Man wollte den Sitzungssaal jedoch nicht nutzen und lieber auf die örtliche Gastronomie ausweichen.

In Abwägung der sehr dringenden Bereitstellung von Kitaplätzen und der zeitlich geringeren Nutzung der Begegnungsstätte hielt die Verwaltung diese dringende Bitte und das angebotene räumliche Alternativangebot an die AWO für vertretbar. „In gemeinsamen Gesprächen war schließlich einvernehmliche Einigung für diese zeitlich begrenzte Alternativlösung erzielt worden.“

„Natürlich bedeutet dies eine Umstellung für die AWO und ihre Veranstaltungsbesucher und führte offenbar auch zu internen Diskussionen“, schreibt Bürgermeister Klaus Gromöller und merkt zum Ergebnis an: „Mein großer Dank gilt der AWO in Havixbeck, die es für die Eltern und Kinder möglich macht, eine lang ersehnte Betreuung in Anspruch nehmen zu können.“

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