Vorbereitungen auf die Einschulungsfeier an der Grundschule
Anders – aber unvergesslich

Havixbeck -

Der erste Schultag soll auch unter Coronabedingungen ein ganz besonderer Tag werden. Dafür sorgen Regina Sommer, Leiterin der Baumberge-Schule, und ihr Team. Auch wenn es viele Regeln einzuhalten gilt, Sommer ist überzeugt, dass sich die i-Männchen wohl fühlen werden.

Freitag, 07.08.2020, 21:30 Uhr aktualisiert: 10.08.2020, 18:42 Uhr
An der Baumberge
An der Baumberge Foto: Klaus de Carné

Der erste Schultag für die i-Männchen ist anders als in anderen Jahren. Dennoch soll es für die 104 Mädchen und Jungen an der Baumberge-Schule am Donnerstag ein unvergesslicher Tag werden. Es werde keine große gemeinsame Begrüßungsfeier geben, sagt Schulleiterin Regina Sommer . In zwei Gruppen findet die offizielle Begrüßung statt. Zunächst die 1a und die 1b, später folgen die 1c und die 1d. Die ABC-Schützen dürfen an ihrem ersten Schultag nur von zwei Personen begleitet werden. „Ich weiß, dass gerne viele weitere Verwandte mitkommen würden, doch dann können wir die Abstandsregeln nicht mehr einhalten“, erklärt Sommer. Weitere Angehörige müssten auf dem Schulhof warten.

Begrüßung

Nach dem Gottesdienst und der Begrüßung geht es für die Schulanfänger in die Klassenräume. Die Paten aus den neuen vierten Klassen werden ihre Schützlinge mit einem Spalier aus bunten Tüchern begrüßen. Allerdings mit Mund-Nasen-Schutz und dem gebührenden Abstand. Schutzmasken müssen die Kinder aller Klassen künftig auch auf dem Schulhof und den Fluren tragen, dafür dürfen sie sie innerhalb des Klassenraumes ablegen. „Wenn ein Kind jedoch seinen Platz verlässt, muss es die Maske wieder aufsetzen“, berichtet die Schulleiterin von vielen Regeln, die die Grundschüler gleich zu Beginn des neuen Schuljahres erwartet.

Klassenlehrer

Die Klassenlehrer Barbara Benighaus (1a), Elke Krotoszynski (1b), Karin Hengsbach (1c) und Ralf Malinowski (1d) werden die neuen Mädchen und Jungen in Empfang nehmen und eine erste Schulstunde abhalten.

Die Eltern treffen sich unterdessen in der Aula und erhalten weitere Informationen. „Wir haben immer paarweise zwei Stühle mit ausreichend Abstand zu den anderen aufgestellt und festgestellt, dass das so passt“, berichtet Sommer von einer Stellprobe für die Begrüßungsfeier.

Das Kollegium habe eine sehr schwierige Planungsphase hinter sich, sagt Sommer. Dazu komme noch eine nicht ganz einfache Besetzung des Stundenplanes, da es innerhalb des Lehrerteams auch Personen gibt, die zur sogenannten Risikogruppe gehören.

Eine 100-prozentige Besetzung können wir nicht garantieren, aber irgendwie schaffen wir das.

Schulleiterin Regina Sommer

„Eine 100-prozentige Besetzung können wir nicht garantieren, aber irgendwie schaffen wir das“, bleibt die Schulleiterin zuversichtlich.

Einen versetzten Unterrichtsbeginn wird es an der Grundschule nicht geben, da einige Schüler mit dem Bus kommen und es daher organisatorisch nicht umzusetzen wäre. Auch die Pausen finden zeitgleich statt. Sport soll im Freien stattfinden, und der Musikunterricht wird in kleinen Gruppen abgehalten. Des Weiteren weist Regina Sommer darauf hin, dass alle Personen, die das Schulgebäude betreten, registriert werden, um mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können.

Leidenschaft

Ein wenig Sorge macht der Schulleiterin, wenn Kinder mit Erkältungssymptomen kommen sollten. „Viele unserer Eltern sind auf die Betreuung ihrer Sprösslinge angewiesen, sie können ihre Kinder nicht ständig zu Hause behalten, aber wir müssten sie in diesem Fall dann nach Hause schicken.“

Es sei schwierig, in diesen Zeiten gelassen zu bleiben, betont Regina Sommer, dennoch wollen sie und ihr Team die Leidenschaft für den Beruf und ihre eigentliche Aufgabe bewahren. „Wir wollen, dass sich die Kinder bei uns wohlfühlen, aufgeben werden wir nicht.“

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