Unterlagen können ab Montag beantragt werden
Gemeinde erwartet mehr Briefwähler

Havixbeck -

Die Wahlbenachrichtigungen für die Kommunalwahl sollen in den nächsten Tagen in den Haushalten eintreffen. Darauf enthalten ist auch ein Antrag, Briefwahlunterlagen anzufordern. Dabei müssen bestimmte Regeln beachtet werden, schreibt die Gemeinde.

Sonntag, 16.08.2020, 08:34 Uhr aktualisiert: 16.08.2020, 20:06 Uhr
Wichtig: Der rote Umschlag mit den Stimmzetteln muss zugeklebt werden, bevor er in den Briefkasten oder die Wahlurne geworfen wird.
Wichtig: Der rote Umschlag mit den Stimmzetteln muss zugeklebt werden, bevor er in den Briefkasten oder die Wahlurne geworfen wird.

Ab Montag (17. August) können in der Gemeindeverwaltung die Briefwahlunterlagen für die Kommunalwahl am 13. September (Sonntag) beantragt werden. Die Gemeindeverwaltung bittet darum, die Briefwahlunterlagen möglichst schriftlich anzufordern. Auf den Wahlbenachrichtigungen, die ab Montag (17. August) verteilt werden, befindet sich dazu auf der Rückseite ein Antrag. Dieser muss in zwei Rubriken ausgefüllt werden. Eine für die Briefwahl zur Kommunalwahl am 13. September und die andere für eine mögliche Stichwahl am 27. September. Die Briefwahlunterlagen werden dann von der Gemeindeverwaltung auf dem Postweg verschickt. Wer bis Samstag (22. August) keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, sollte sich bei Ulrike Overmeyer im Ordnungsamt melden. Es gibt auch die Möglichkeit, die Unterlagen online unter www.havixbeck.de sowie mittels eines QR-Codes auf den Wahlbenachrichtigungskarten zu beantragen.

„In der Regel haben wir rund 30 Prozent Briefwähler“, weiß Ulrike Overmeyer. In diesem Jahr rechne man damit, dass wegen des Corona-Virus weit mehr Bürger von dieser Möglichkeit Gebrauch machen werden.

„Wir möchten den Bürgern auch die Chance geben, trotz der Auflagen wegen der Corona-Pandemie ins Rathaus zu kommen und ihre Briefwahlunterlagen persönlich zu beantragen“, erklärt die stellvertretende Leiterin des Ordnungsamtes. In den Zimmern 7 und 9 im Erdgeschoss ist jeweils ein Briefwahlbüro eingerichtet worden, so dass Wartezeiten und Schlangen möglichst vermieden werden können. Am Freitag vor der Wahl (11. September) können Briefwahlunterlagen noch bis 18 Uhr abgeholt werden. Diese müssen am Wahlsonntag bis 16 Uhr abgegeben werden.

Mit der Öffnung des Bürgerbüros für den Publikumsverkehr vor zwei Wochen konnte das Einbahnstraßensystem im Foyer getestet werden. „Es hat sich gut eingespielt“, sagt Ulrike Overmeyer. „So können die Hygiene- und Abstandsregelungen eingehalten werden.“

Die Briefwahlunterlagen enthalten vier farbige Stimmzettel: für die Wahl des Landrats (weiß), der Kreistagsvertreter (grün), des Bürgermeisters (gelb) und der Gemeinderatsmitglieder nach Bezirken (hellblau). Wer seine Kreuzchen gemacht hat, packt die Stimmzettel in den blauen Stimmzettel-Umschlag und klebt ihn zu. Zusammen mit dem unterschriebenen Wahlschein kommt dieser in den roten Umschlag. „Auch dieser muss wieder zugeklebt werden“, betont Ulrike Overmeyer. Die Wahlunterlagen können verschickt, in die Rathaus-Briefkästen geworfen oder dort abgegeben werden. Für Bürger, die im Rathaus wählen möchten, ist im Zimmer 10 eine Wahlkabine aufgestellt worden.

„Wer für Familienangehörige oder Nachbarn im Rathaus Briefwahlunterlagen beantragen möchte, darf dies nur für vier Wahlberechtigte machen“, verweist Ulrike Overmeyer auf eine gesetzliche Vorschrift. Hinweise gibt es auch unter   02507/33-136

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