Kulturevent auf Burg Hülshoff
Was und wer Fürsorge leisten kann

Havixbeck -

Fünf Tage lang stand auf Burg Hülshoff das Thema Fürsorge im Mittelpunkt. Die Gäste erfuhren Impulse von nationalen und internationalen Künstlern.

Montag, 31.08.2020, 17:32 Uhr aktualisiert: 01.09.2020, 18:50 Uhr
Regisseur und Performer Till Wyler von Ballmoos und Schauspielerin Stella Maria Adorf inszenierten den Roman „Hundert Tage“ von Lukas Bärfuss in dem Gartenseminar „Vom Gärtnern und Töten“.
Regisseur und Performer Till Wyler von Ballmoos und Schauspielerin Stella Maria Adorf inszenierten den Roman „Hundert Tage“ von Lukas Bärfuss in dem Gartenseminar „Vom Gärtnern und Töten“. Foto: Sabrina Richmann

Das „Center for Literature“ (CfL) auf Burg Hülshoff blickt auf ein erfolgreiches Kulturevent zum Thema Fürsorge zurück. Pandemiebedingt waren die Kontingente eingeschränkt. 350 Gäste dachten an fünf Tagen gemeinsam mit nationalen und internationalen Künstler und Experten darüber nach, was und wer Fürsorge leisten kann.

„Für uns war es eine große Freude, Burg Hülshoff nach der Lockdownphase wieder als Begegnungsort für Literatur, Kunst und gesellschaftliche Fragen zu erleben“, wird Dr. Jörg Albrecht, Geschäftsführer der Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung und künstlerischer Leiter des CfL, in einer Pressemitteilung zitiert. „Künstler und Gäste sind gemeinsam in den Dialog über zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen Zusammenhalt getreten und haben die unterschiedlichen Facetten der Sorge um und füreinander erforscht.“ Gerade in diesem durch die Covid-19-Pandemie geprägten Jahr seien diese Fragen für alle Teilnehmenden der Veranstaltung von großer Bedeutung gewesen.

Besondere Beachtung fanden unter anderem die Lichtinstallation des britischen Künstlers Robert Montgomery im Burgpark, die Eröffnung durch den Care-Chor, bestehend aus Nadine Finsterbusch, Barbara Morgenstern, Ralph Tharayil und Die Untertanen, ein performativer Garten-Workshop mit Stella Maria Adorf und Till Wyler von Ballmoos, ein Audio-Walk von Barbara Morgenstern zum Roman „Drehtür“ von Katja Lange-Müller sowie das von Rasmus Nordholt-Frieling entwickelte Format des Remote Readings, bei dem die Gäste selbst zu Protagonisten von Ivana Sajkos „Liebesroman“ geworden sind.

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