Konzert mit Manfred Kehr
Lieder der deutschen Arbeiterbewegung

Havixbeck -

Lieder der deutschen Arbeiterbewegung stellt der Gitarrist und Sänger Manfred Kehr dem Publikum am Freitag (4. September) auf der Terrasse des Cafés Arte im Baumberger-Sandstein-Museum vor.

Mittwoch, 02.09.2020, 11:00 Uhr aktualisiert: 02.09.2020, 18:42 Uhr
Manfred Kehr tritt im Sandstein-Museum auf.
Manfred Kehr tritt im Sandstein-Museum auf. Foto: Kulturforum Arte

Unter das Thema „Brüder und Schwestern zur Sonne, zur Freiheit – Die Lieder der deutschen Arbeiterbewegung“ stellt der Gitarrist und Sänger Manfred Kehr sein Programm am kommenden Freitag (4. September) um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr, auf der Terrasse des Café Arte im Baumberger-Sandstein-Museum.

Die Lieder der deutschen Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung reichen zurück bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Es sind die Lieder der Weber und ihrer Aufstände, die Gesellen- und Wanderlieder, weiter dann die zahlreichen Lieder aus dem Bergbaumilieu und anderer Branchen, auch aus dem Münsterland, später dann die Lieder gegen Krieg und Faschismus, deren Hauptakteur die deutsche und internationale Arbeiterklasse waren sowie die Kampflieder für den Aufbau des Sozialismus. Viele dieser Lieder müssen aus dem historischen Kontext heraus verstanden werden, will man sie sich heute neu aneignen. Dazu sind sie, besonders die Brecht-Vertonungen von Hanns Eisler und Kurt Weill, auch für musikalisch anspruchsvollere Ohren hochinteressant.

Der münstersche Musiker Manfred Kehr möchte diesen Liedern zu neuer Aufmerksamkeit verhelfen, ohne dabei zu missionieren. Vielmehr will er ein Bewusstsein schaffen für die gemeinsame Tradition der deutschen Linken. Herausgekommen ist ein lehrreiches Programm – unterhaltsam, amüsant und mit aktuellen Bezügen, kündigt das Kulturforum Arte als Veranstalter an.

Der autodidaktische Multiinstrumentalist Manfred Kehr (Jahrgang 1954) ist Ur-Münsteraner und kam erst als Oberstufenschüler zur Gitarre. Seine erste Liebe galt der Rock- und Popmusik der späten 1960er-Jahre, doch bald faszinierte ihn das Handgemachte des Folk. Sein erstes großes Projekt war die Band Bantelhans, dann folgten Merlin, das Trio „Die Ungeküssten Frösche“ und seit 1995 „T.Öttchen und P.Umpernickel“ mit dem Gitarristen Hans-Gerd Lietzke.

Die Veranstaltung ist auf maximal 60 Besucher beschränkt. Unter anderem wegen Corona-Auflagen wird um vorherige Anmeldung im Café Arte,  0 25 07/15 98, E-Mail: info@cafe-arte.de, gebeten. Eintritt: 15 Euro, ermäßigt 12 Euro für Mitglieder des Kulturforums Arte, Schüler und Menschen mit Behinderung.

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