Bürgermeister besichtigt AFG-Baustelle
„Leuchtturm in der Schullandschaft“

Havixbeck -

1300 Quadratmeter neu gewonnene Erweiterungsfläche der Gesamtschule waren notwendig geworden, weil „das Schulgebäude schon lange nicht mehr alle Schüler fassen kann und wir seit fast zehn Jahren das Grundschulgebäude mitnutzen müssen“, erläutert Habbel.

Donnerstag, 10.12.2020, 06:00 Uhr
Beim Baustellenrundgang ging es auch hoch hinaus auf das Dach des Erweiterungsbaus der Anne-Frank-Gesamtschule: (v.l.) Diplom-Ingenieur Bernhard Pölling, Bürgermeister Jörn Möltgen, SV-Schülerin Leah Damberg und Schulleiter Dr. Torsten Habbel.
Beim Baustellenrundgang ging es auch hoch hinaus auf das Dach des Erweiterungsbaus der Anne-Frank-Gesamtschule: (v.l.) Diplom-Ingenieur Bernhard Pölling, Bürgermeister Jörn Möltgen, SV-Schülerin Leah Damberg und Schulleiter Dr. Torsten Habbel. Foto: AFG

„Die Großgewerke Putz und Estrich sind schon raus, momentan findet die Verfugung von außen statt”, erklärt Diplom-Ingenieur Bernhard Pölling vom Bauamt der Gemeinde Havixbeck. Dabei zeigt er auf den roten Klinkerbau, der das Oberstufenzentrum der Anne-Frank-Gesamtschule ( AFG ) in Richtung Tartanplatz erweitert.

Mit dabei sind Bürgermeister Jörn Möltgen , SV-Schülerin Leah Damberg und Schulleiter Dr. Torsten Habbel . Gemeinsam besuchen sie die zurzeit größte Baustelle der Gemeinde. „Wir fühlen uns durch das persönliche Interesse von Herrn Möltgen sehr unterstützt in unserem Anliegen, eine gute Schule für Havixbeck und Umgebung zu entwickeln“, freut sich Dr. Torsten Habbel über den frühen Besuch des Bürgermeisters bereits in den ersten Amtswochen.

1300 Quadratmeter neu gewonnene Erweiterungsfläche der Gesamtschule waren notwendig geworden, weil „das Schulgebäude schon lange nicht mehr alle Schüler fassen kann und wir seit fast zehn Jahren das Grundschulgebäude mitnutzen müssen“, erläutert Habbel.

Während der Bauphase muss die Oberstufe mit zahlreichen Einschränkungen leben. „Die Pausen finden auf dem Tartanplatz und auf den Fluren statt“, erzählt Oberstufenschülern Leah Damberg. Um den Schülern eine konkrete Aussicht auf „ihr Zentrum“ zu geben, durfte Leah stellvertretend als erste Schülerin einen Blick in den Neubau werfen und die einmalige Aussicht vom Dach des Gebäudes genießen, so die AFG in einer Pressemitteilung.

Im Gebäude nimmt das Oberstufenzentrum zusehends Gestalt an: Panoramafenster vermitteln ein Gefühl von Weite, Klassen- und Kursräume werden mit neuster Technik ausgestattet. Derzeit hängen noch die Kabel von der Decke, die diverse digitale Geräte und Beamer in Gang bringen sollen, „und das ist erst ein Bruchteil der Verkabelung“, wie Pölling schmunzelnd betont.

Eine weitere wichtige Baustelle ist der Sanitärbereich: „In den kommenden Tagen werden die Fliesen verlegt“, sagt der Bauingenieur, während er die Toilettenräume für Menschen mit Behinderungen zeigt – ein Novum an der AFG, ebenso wie die Räume für Konferenzen und kleinere Besprechungen und Beratungen. „Bis dato haben wir uns für größere Gruppen immer im Forum getroffen“, erzählt Habbel, der sich durch die Nähe von Einzelbüros, Teamzimmern und Klassenräumen über die kurzen Wege für Schüler- und Lehrer freut.

Acht Monate werden die Bauarbeiten noch in Anspruch nehmen, nach den Sommerferien sollen Oberstufe sowie das Leitungs- und Lehrerteam einziehen. Bürgermeister Jörn Möltgen ist begeistert: „Der Anbau ist ein wertvoller Beitrag zur Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen. Für die Schüler wie auch das Lehrpersonal ist dies ein Qualitätssprung. Die AFG wird damit zu einem Leuchtturm in der Schullandschaft der Baumberge-Region.“

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