Förderverein Baumberger-Sandstein-Museum
35 000 Euro stehen zur Verfügung

Havixbeck -

Der Förderverein Baumberger-Sandstein-Museum erhöht seine Förderzusage für die Weiterentwicklung des Museums um 10 000 Euro auf 35 000 Euro. Das Geld soll in den Bau einer weiteren Remise für den Ausstellungsteil „Arbeit im Steinbruch“ fließen.

Freitag, 26.02.2021, 11:30 Uhr
Das Wappen der Familie Frahling hat der Förderverein im vergangenen Jahr für das Baumberger-Sandstein-Museum erworben.
Das Wappen der Familie Frahling hat der Förderverein im vergangenen Jahr für das Baumberger-Sandstein-Museum erworben. Foto: Förderverein Sandstein-Museum

Der Vorstand des Fördervereins Baumberger-Sandstein-Museums hat seine Zusage zur Förderung der Weiterentwicklung des Museums auf 35 000 Euro erhöht. Darin enthalten ist eine Spende der Sparkassenstiftung Westmünsterland in Höhe von 10 000 Euro. Der Zuschuss ist für den Bau einer weiteren Remise zur Unterbringung des Ausstellungsteils „Arbeit im Steinbruch“ bestimmt.

Diese Erhöhung der Zusage war möglich trotz der in den vergangenen Jahren bereitgestellten Mittel zur Beschaffung von Vorhängen für den Wintergarten, Sonnenschirmen für den Museumsgarten und den Ankauf eines alten Familienwappens aus Baumberger Sandstein. „Sie ist Zeichen für die ungeminderte Unterstützung der spendenden Bürger für die notwendige Weiterentwicklung des Museums – der Verein dankt ihnen dafür herzlich“, erklärt der Förderverein in einer Pressemitteilung. Damit könne der Förderverein auf eine Gesamtsumme von über 115 000 Euro verweisen, die seit seiner Gründung dem Museum durch ehrenamtliche Arbeit zur Verfügung gestellt wurde.

Der von Bürgermeister Jörn Möltgen vorgebrachten Argumentation, die Planungen für das Museum neu zu denken, könne der Förderverein nicht folgen. In über einjähriger Arbeit habe der Arbeitskreis Rabertshof ein von allen beteiligten Gruppen einstimmig oder mit großer Mehrheit getragenes Konzept für die Weiterentwicklung des Museums entwickelt, dessen baulichen und investiven Plänen der Gemeinderat im Oktober und Dezember 2019 einstimmig zugestimmt habe.

„Das damals vorgelegte Konzept war ein Kompromiss zwischen den Positionen aller beteiligten Gruppen, der gemeinsame Nenner – und nicht nur der kleinste“, führt der Förderverein dazu aus. Dass der damalige Rat in der Sitzung am 8. Oktober 2020 über die Bereitstellung der Mittel zur Realisierung unmittelbar nicht mehr entschied, sondern die Entscheidung dem neugewählten Rat überließ, sei „guter politischer Stil“.

„Die zielgerichtete Arbeit und die einstimmigen Ergebnisse im Arbeitskreis Rabertshof, dem neben den Ratsfraktionen Bürger der kontroversen Bürgergruppen und Vereine angehören, zeigen den Willen zum erfolgreichen Handeln“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

„Der Förderverein begrüßt daher auch die Absicht des Bürgermeisters, weitere Kooperationspartner einzubinden, um die Belastungen der Gemeinde zu senken und Fortschritte für das Museum zu erreichen. Es ist an der Zeit, den Vorschlägen der Bürger zu folgen, die sich in dem erfolgreich arbeitenden Arbeitskreis einstimmig für das vorliegende Konzept ausgesprochen haben, um die über 1000-jährige Bedeutung des Sandsteins für Wirtschaft und Soziales in den Baumbergen sowie für Architektur und Bildhauerei zu würdigen.“

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