„Janusz Korczak“: Erzieherinnen mit Corona infiziert
DRK-Kita komplett geschlossen

Havixbeck -

Wegen eines Corona-Ausbruchs ist die DRK-Kita „Janusz Korczak“ in Havixbeck seit Montag geschlossen. Mindestens zwei Erzieherinnen haben sich mit dem Virus infiziert. Die Ergebnisse weiterer Test stehen noch aus.

Montag, 01.03.2021, 14:44 Uhr
Mindestens zwei Erzieherinnen haben sich mit dem Coronavirus in der DRK-Kita im Wohngebiet Am Schlautbach infiziert.
Mindestens zwei Erzieherinnen haben sich mit dem Coronavirus in der DRK-Kita im Wohngebiet Am Schlautbach infiziert. Foto: Ansgar Kreuz

Die DRK-Kita „ Janusz Korczak “ im Wohngebiet Am Schlautbach ist seit Montag vorerst komplett geschlossen. Mindestens zwei Erzieherinnen haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. „Bei einer dritten Person steht das Ergebnis noch aus“, erklärte Christoph Schlütermann , hauptamtlicher Kreisvorstand des DRK am Montag. Am Sonntag hätten sich die Ereignisse überschlagen und man hätte sofort handeln müssen.

Weitere Testergebnisse, die durch das Gesundheitsamt des Kreises Coesfeld durchgeführt werden, stünden auch bei den Kindern noch aus. Es sei noch nicht gesichert, wie viele Kinder sich möglicherweise infiziert hätten. Ebenfalls unklar sei, ob es sich um die britische Variante des Virus handele. Die Einrichtung bleibe ab sofort auf Anordnung des Kreisgesundheitsamtes zunächst bis zum 11. März (Donnerstag) geschlossen. Mitte dieser Woche wisse man aber mehr, so Christoph Schlütermann.

Insgesamt werden in der Kindertagesstätte 72 Jungen und Mädchen in vier Gruppen betreut. 14 Mitarbeiterinnen arbeiten in der Einrichtung. „Die Situation zeigt, wie schnell die Gefährdung wieder zunehmen kann, wenn es zu Lockerungen kommt“, so Schlütermann. In der Kita seien sich alle Mitarbeiterinnen ihrer besonderen Verantwortung bewusst gewesen. Alle Vorschriften des Hygienekonzepts seien eingehalten worden. Auch die Kontaktbegrenzungen seien eingehalten worden. „Die Kinder hatten sich so gefreut, wieder kommen zu können. Jetzt ist schon wieder Schluss“, so Schlütermann.

Im Gespräch mit unserer Zeitung verwies Christoph Schlütermann auf ein neues Angebot der Schnelltestung. Das Rote Kreuz sei mit allen Orten im Kreis im Gespräch, dass in jedem Ort eine Schnelltestung schon in Kürze möglich wird. Jeder Bürger könne sich dann kostenlos einem Test unterziehen. Das Ergebnis würde dann auf dem Handy mitgeteilt. In Absprache mit den Bürgermeistern müssten dazu schnell Räume gefunden werden. In Kürze gebe es dazu mehr Informationen.

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