Verkehrstechnische Untersuchung
Zuwegung nach „Habichtsbach II“ sicherer gestalten

Havixbeck -

Mehrheitlich folgte der Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz, Mobilität, Energie und Nachhaltigkeit einem Antrag der SPD-Fraktion zur Umgestaltung der Straße „Hangwerfeld“. Damit soll die Verkehrssicherheit auf dem Abschnitt zwischen Schützenstraße und Wohngebiet Habichtsbach II verbessert werden.

Donnerstag, 04.03.2021, 11:30 Uhr
Die Straße „Hangwerfeld“ hat in der jüngsten Zeit eine neue Bedeutung unter anderem als Zuwegung in das Wohngebiet Habichtsbach II bekommen. Deshalb soll sie umgestaltet werden.
Die Straße „Hangwerfeld“ hat in der jüngsten Zeit eine neue Bedeutung unter anderem als Zuwegung in das Wohngebiet Habichtsbach II bekommen. Deshalb soll sie umgestaltet werden. Foto: Ansgar Kreuz

Mit der Schaffung des Wohngebiets Habichtsbach II hat die Straße „Hangwerfeld“ eine neue Funktion und größere Bedeutung bekommen. Mehrheitlich folgte der Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz, Mobilität, Energie und Nachhaltigkeit daher einem Antrag der SPD-Fraktion zur Umgestaltung des Abschnittes zwischen der Schützenstraße und Plag­gen­esch.

Erschloss die Straße Hangwerfeld ursprünglich in erster Linie die Betriebe des dortigen Gewerbegebietes, hat sich ihr Charakter in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Sie dient inzwischen auch als Zuwegung zu einem Discounter, zur Kita Tabaluga und zur AWO-Kita Plaggenesch sowie zu den neu errichteten Häusern im „Wohnpark Habichtsbach“. „Die Gestaltung der Straße ist für die heutige Nutzung aus Sicht der SPD-Fraktion nicht ausgelegt“, schreiben die Sozialdemokraten in ihrer Antragsbegründung. Daher fordern sie die Umgestaltung. Ziel müsse die Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Fahrradfahrer sein. Die Planungen sollten unter Berücksichtigung einer „Osttangente“ erfolgen.

„Wir brauchen endlich ein Verkehrskonzept, welches das ganze Gemeindegebiet umfasst“, wandte sich Hubertus Spüntrup ( CDU ) dagegen, die Umgestaltung der Straße Hangwerfeld isoliert anzugehen. Doppelarbeiten und Fehlplanungen gelte es von vornherein auszuschließen. Deshalb wäre die CDU auch bereit, den Haushaltsansatz für ein ganzheitliches Mobilitätskonzept zu erhöhen.

„Es geht um das Hier und Jetzt. Wir möchten, dass die Bürger sicher in ihr Wohngebiet und die Kinder sicher zur Kita kommen“, sprach sich Dirk Postruschnik ( SPD ) dafür aus, die Umgestaltung umgehend anzugehen und nicht erst auf das Mobilitätskonzept zu warten.

Mit sieben Ja-Stimmen (SPD und Grüne), fünf Nein-Stimmen (CDU) und einer Enthaltung (FDP) empfahl der Ausschuss dem Gemeinderat, für eine verkehrstechnische Untersuchung der Straße Hangwerfeld in Richtung Plaggenesch Mittel in Höhe von 15 000 Euro im Haushaltsplan 2021 bereitzustellen.

 

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