Umweltausschuss begrüßt Idee des Heimatvereins
„Quelle“ des Habichtsbachs erlebbar machen

Havixbeck -

Der bislang versteckt hinter Büschen liegende „Quellort“ des Habichtsbaches soll heimatkundlich und touristisch erlebbar gemacht werden. Schließlich war der Bach einst Pate bei der Namensgebung Havixbecks.

Freitag, 05.03.2021, 07:00 Uhr
Unscheinbar aus zwei Betonrohren tritt das Quellwasser des Habichtsbachs am Rande des Bürgerparks ans Tageslicht. Zukünftig soll das Areal erlebbar gemacht werden.
Unscheinbar aus zwei Betonrohren tritt das Quellwasser des Habichtsbachs am Rande des Bürgerparks ans Tageslicht. Zukünftig soll das Areal erlebbar gemacht werden. Foto: Ansgar Kreuz

Einhellige Zustimmung fand im Umweltausschuss der Gemeinde die Idee des Heimatvereins Havixbeck, den „Quellort“ des Habichtsbaches durch eine entsprechende Gestaltung erlebbar zu machen. Die Verwaltung soll in Verbindung mit dem Heimatverein die erforderlichen Maßnahmen ermitteln. Zudem soll geklärt werden, in welchem Umfang der Verein sich neben der Planung auch an der Umsetzung und nachhaltigen Sicherung des Projekts beteiligt.

Bislang führt der Habichtsbach, der bei der Namensgebung der Gemeinde Havixbeck Pate stand und nach dem inzwischen auch ein großes Wohngebiet benannt ist, ein unscheinbares Dasein in der Ortslage. Aus zwei Betonrohren tritt das Quellwasser am Rande des Bürgerparks an das Tageslicht. Die ursprüngliche Quelle im Bereich der Wenge wurde bereits vor mehreren Jahrzehnten im Rahmen der Siedlungsentwicklung überbaut. Der weitere Verlauf des Baches vorbei an der Baumberg-Sporhalle in Richtung Hof Schulze Havixbeck ist nach dem vor Kurzem erfolgten Gehölzrückschnitt derzeit wieder besser wahrnehmbar.

Um den Habichtsbach touristisch und heimatkundlich erlebbar zu machen, bedürfe es flankierender Maßnahmen, erläutert die Gemeindeverwaltung in der Sitzungsvorlage zum Antrag de Heimatvereins. Aufgrund der vorhandenen Überformung des Areals mit dem künstlich geschaffene Auslaufbauwerk und der vorhandenen dichten Vegetation könne das Ziel nur mit relativ hohem Aufwand umgesetzt werden.

Deutlich macht die Verwaltung auch, dass es für eine Umsetzung der ganz konkreten und umfangreichen Unterstützung des Heimatvereins und gegebenenfalls weiterer Förderer und Sponsoren bedürfe. Es gelte, ein Konzept für die erlebbare Gestaltung und deren Erhalt zu entwickeln.

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