Eltern von Lian sind froh über Hilfen
„Einen großen Dank an alle Spender“

Havixbeck -

Überwältigt von neu geknüpften Kontakten und der Unterstützung, die sie in den zurückliegenden Wochen erfahren haben, sind Jenny Kloss und Oliver Mächler. Ihr Sohn Lian leidet an einem ganz seltenen Gendefekt.

Samstag, 27.03.2021, 18:00 Uhr
Der zweijährige Lian ist in den Händen seiner Eltern bestens aufgehoben. Sie fördern ihn, wo es nur geht.
Der zweijährige Lian ist in den Händen seiner Eltern bestens aufgehoben. Sie fördern ihn, wo es nur geht. Foto: Klaus de Carné

Lian ist am vergangenen Montag (22. März) zwei Jahre alt geworden. Seine Eltern haben ihm einen Geburtstagstisch aufgebaut und hatten einen netten Tag mit ihm. „Wir machen alles, was so geht“, sagen seine Eltern Jenny Kloss und Oliver Mächler . Lian leidet an einem seltenen Gendefekt, der unter der Bezeichnung „SPATA5“ in der Medizin bekannter ist (wir berichteten). Nur ganz wenige Fälle gibt es davon bislang in Deutschland, so die Eltern, die sich seit fast zwei Jahren mit dem Thema beschäftigen und zahlreiche Kontakte hergestellt haben.

„Wir sind einfach überwältigt, was wir an neuen Kontakten nach dem Bericht in den Westfälischen Nachrichten erleben durften. Das ist nicht zu beschreiben. Auch die Anzahl der Spenden ist so groß, dass wir von ganzem Herzen Danke sagen möchten über diesen Weg. Wir kennen viele der Spenderinnen und Spender nicht persönlich, deshalb können wir nur diesen Weg über die Zeitung wählen“, so die Eltern, die aktuell immer noch Spenden bekommen.

Sie versuchen alles, um im jungen Alter für ihren kleinen Sohn nichts zu verpassen. Sprachlich könnte sich noch was verbessern und motorisch auch. Durch verschiedene Foren und Begegnungen haben die Eltern von der Delfin-Therapie gehört, die die Kinder weiterbringt. Die tiergestützte Therapie mit Delfinen wird vor allem zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen eingesetzt. Ziele sind, die Konzentration der Kinder zu steigern oder ihre Fähigkeit zur Kontaktaufnahme zu verbessern.

„Wir wollen damit nicht zehn Jahre warten, dann ist es für die Sprachheilung zu spät“, sagt Jenny Kloss. Diese Therapie kostet viel Geld, weil damit meistens ein Flug verbunden ist. Deshalb haben die jungen Eltern um Spenden gebeten, damit ihrem Kind geholfen wird. „Wir müssen sehen, wie es weitergeht“, ist die Hoffnung groß, Lian fördern zu können. Die Eltern sind von der Delfin-Therapie überzeugt und wissen von der guten Haltung der Tiere, die im freien Meer natürlich gehalten werden. Ein Jahr dauert die Anmeldefrist. Die Erfolge sollen groß sein.

„Wir hoffen, dass Lian einen großen Mehrwert für sein zukünftiges Leben davon erhalten kann. Danke, liebe Havixbecker, für Eure große Hilfe“, so die Eltern.

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