Filmprojekt des „Törchen“
Urlaubszenen in Havixbeck und Hohenholte gedreht

Havixbeck -

Die Theatergruppe „Das Törchen“ ist unter die Filmemacher gegangen. An bekannten Punkten in Havixbeck und Hohenholte drehten die Schauspielerinnen und Schauspieler Szenen zu Kurt Tucholskys Satire „Die Kunst, falsch zu verreisen“. Zu sehen ist der Film im Internet.

Donnerstag, 01.04.2021, 17:50 Uhr
Familie Rosendahl wartet auf den Zug. Auf dem Havixbecker Bahnhof wurde diese Szene für das neue Projekt der Theatergruppe „Das Törchen“ gefilmt.
Familie Rosendahl wartet auf den Zug. Auf dem Havixbecker Bahnhof wurde diese Szene für das neue Projekt der Theatergruppe „Das Törchen“ gefilmt. Foto: Das Törchen

Die Theatergruppe „Das Törchen lässt sich von der Corona-Pandemie nicht ausbremsen und veröffentlicht eine szenische Collage zu Kurt Tucholskys Satire „Die Kunst, falsch zu reisen“ nun als Film. Zu sehen ist das Werk im Internet.

„Wir vermissen das Theaterspielen, und so kam uns die Idee, einen kleinen Film zu drehen. Wir zeigen viele bekannte Plätze in Havixbeck und Hohenholte, ein kulturelles Eiersuchen“, freut sich die Törchen-Vorsitzende Susanne Westhoff über den Film der Theatergruppe. Tucholsky widmet sich dem Thema Urlaub mit Humor und Augenzwinkern, das Törchen setzt den satirischen Text unter Einhaltung der Coronaregeln geschickt spielerisch um.

Wir vermissen das Theaterspielen, und so kam uns die Idee, einen kleinen Film zu drehen.

Susanne Westhoff

Zu sehen gibt es den Film ab sofort auf den Social-Media-Kanälen des Törchens auf Facebook (Das Törchen e.V.) und Instagram (@dastoerchen_e.v) sowie auf der Homepage www.dastoerchen.de.

„Uns schmerzt es sehr, im Moment nicht aktiv auf der Bühne stehen zu können. Deshalb war es uns besonders wichtig, den Havixbeckern zu zeigen: Wir leben noch!“, verliert Vorstandsmitglied Daniela Rosendahl auch in der Krise nicht ihren Humor. Die Theatergruppe hat viel vor. Die Proben zu dem Musical „Linie 1“ liegen zwar auf Eis, werden aber sofort wieder aufgenommen, sobald es die Situation zulässt.

Dieses bisher merkwürdige Jahr hat für das Törchen eine besondere Bedeutung. Im Herbst wird die Theatergruppe 40 Jahre alt. „Wir wollen dieses Jubiläum unbedingt feiern! Corona hin oder her, da bleiben wir kreativ“, bleibt Gründungsmitglied Wilfried Brüggemann optimistisch.

„Auch die Proben der Kinder- und Jugendgruppe sollen so schnell wie möglich wieder aufgenommen werden“, verspricht Louise Lejeune, Leiterin der jungen Spielerinnen und Schauspieler.

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