Ehrenamt als Rückgrat der Gesellschaft
Malteser testen Hunderte

Havixbeck -

Auch in den Tagen von Corona wird in Havixbeck viel ehrenamtliche Arbeit geleistet, die unerlässlich für den Ort ist.

Montag, 19.04.2021, 06:57 Uhr aktualisiert: 19.04.2021, 07:00 Uhr
Die SPD Havixbeck besuchte die Malteser (v.l.) Dirk Postruschnik, Paul Fabian, SPD-Bundestagskandidat Johannes Waldmann, Sandra Heimel, Margarete Schäpers und Dr. Franziska Dittert.
Die SPD Havixbeck besuchte die Malteser (v.l.) Dirk Postruschnik, Paul Fabian, SPD-Bundestagskandidat Johannes Waldmann, Sandra Heimel, Margarete Schäpers und Dr. Franziska Dittert. Foto: Malteser

Auch in den Tagen von Corona wird in Havixbeck viel ehrenamtliche Arbeit geleistet, die unerlässlich für den Ort ist. Der geschäftsführende Vorstand des SPD-Ortsvereins Havixbeck-Hohenholte ließ sich am Drive-in-Testzentrum der Malteser auf COVID 19 testen und erfuhr im Gespräch mit der Ortsbeauftragten Sandra Heimel , wie viel Arbeit und Engagement hier eingebracht wird.

Nach ihrem eigenen Feierabend stehen die Malteser jeden Nachmittag von 17 bis 19.30 Uhr und am Wochenende sogar von 13 bis 18 Uhr bereit, um bei Havixbecker Bürgern die im Moment so notwendigen Schnelltests durchzuführen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Drive-in-Station wurde in kürzester Zeit aufgebaut. Eine originelle Idee, die verschiedene Vorteile mit sich bringt. Vor allem der Abstand zwischen den Besuchern der Teststation bleibt so ganz einfach gewahrt. In diesem kalten Frühjahr schätzten viele Nutzer der Teststation aber auch den Schutz vor Schnee, Regen und Kälte, den sie beim Durchfahren der Teststation im Auto haben, berichtete Sandra Heimel.

Sie hatte die Idee , da er für die Räumlichkeiten der Malteser die beste Lösung darstellte. Ohne das tolle Team hätte diese Idee jedoch nicht so schnell umgesetzt werden können. Jetzt arbeitet die Station schon zwei Wochen erfolgreich. In dieser Zeit wurden an jedem Werktag über 100 Tests und am Wochenende über 200 Tests täglich abgenommen. Eine Besonderheit der Malteser-Teststation ist, dass häufig bei einem positiven Schnelltest vor Ort auch ein PCR-Test zur Absicherung des Ergebnisses durchgeführt wird. Auch die SPD-Mitglieder ließen alle einen Rachenabstrich durchführen, mit durchweg negativem Ergebnis. Mit dabei war auch der SPD-Bundestagskandidat Johannes Waldmann. Er betonte, wie wichtig die Arbeit der Malteser ist: „Nur durch so viel Engagement ist es möglich, dass alle sich zweimal die Woche testen können. Das ist unerlässlich in diesen Tagen, um die Verbreitung einzudämmen.“

Welche Wünsche die Malteser für die Zukunft hätten, fragte zum Ende des Gesprächs SPD-Mitglied Anja Postruschnik. Sie hatte das Treffen organisiert. Sandra Heimel hofft auf mehr öffentliche Wahrnehmung und mehr Unterstützung der Malteser, die gerade in den letzten Jahren viele neue Projekte initiiert hätten: „Wir freuen uns über Fördermitglieder und über neue aktive Mitglieder, die sich zum Beispiel auch um Bürotätigkeiten kümmern. Wir sind zuversichtlich, dass wir bald wieder mit der Jugendarbeit beginnen können. Die neu ausgebildeten Jugendleiterinnen wollen gerne loslegen, die Jugendgruppe steht in den Startlöchern.“

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