Kritische Situation auf Ponyhöfen
Zukunft unter Vorbehalt

Havixbeck -

Die Kinder möchten gerne Ferien auf dem Ponyhof machen. Doch Corona lässt es nicht zu. Und die traditionsreichen Familienunternehmen können nicht planen. Von Iris Bergmann
Dienstag, 04.05.2021, 19:19 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 04.05.2021, 19:19 Uhr
Fröhlich fürs Foto: Uta Mormann mit einem vierbeinigen „Mitarbeiter“. Tatsächlich ist ihr aber nicht zum Lachen zumute, denn es fehlt an Perspektiven für die Zukunft ihres Ponyhofes.
Fröhlich fürs Foto: Uta Mormann mit einem vierbeinigen „Mitarbeiter“. Tatsächlich ist ihr aber nicht zum Lachen zumute, denn es fehlt an Perspektiven für die Zukunft ihres Ponyhofes. Foto: Sammlung Moormann
„Wir scharren mit den Hufen, es muss langsam mal wieder was passieren“, finden Ricarda und Franz Hubertus Schulze Schleithoff vom gleichnamigen Ponyhof. Und damit meinen sie nicht nur ihre 75 vierbeinigen Mitarbeiter für den Gästebetrieb. Uta und Wolfram Mormann geht es auf ihrem Ponyhof ähnlich: „Man hat keine Planungssicherheit, und wir fahren nur auf Sicht.“ Beiden traditionsreichen Havixbecker Ponyhöfen fehlen aufgrund der herrschenden Pandemie die Perspektiven für den Sommer und Herbst, denn noch längst ist nicht klar, ob und wann sie wieder Feriengäste beherbergen dürfen. „Im vergangenen Herbst war es das letzte Mal, dass wir Ferienkinder hier auf dem Hof hatten“, erinnert sich Ricarda Schulze Schleithoff. Seitdem ist die Ruhe vorherrschend, die Festangestellten sind in Kurzarbeit.
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