Ausbildung in Havixbeck
Täglich die fertige Arbeit bestaunen

Havixbeck -

Teamfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Motivation, körperliche Belastbarkeit und räumliches Denkvermögen – diese Anforderungen stellt das Gartenbauunternehmen Dirks an seine inzwischen sechs Auszubildenden, die drei Jahre lang alles lernen, was für einen Gärtner der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau wichtig ist.

Samstag, 26.05.2018, 12:00 Uhr aktualisiert: 29.05.2018, 15:20 Uhr
Neben der Gestaltung von Gärten gehören auch Pflasterarbeiten in verschiedensten Formen zur täglichen Arbeit.
Neben der Gestaltung von Gärten gehören auch Pflasterarbeiten in verschiedensten Formen zur täglichen Arbeit. Foto: Klaus de Carné

Jasmin Rawe aus Billerbeck und Timo Tork aus Senden sind schon einige Zeit dabei und bekommen quasi immer mehr in die Hände. Der 18-jährige Timo ist im zweiten Lehrjahr und kann kräftig mit anpacken. Für ihn kam nach der Schule nur eine handwerkliche Ausbildung in Frage. „Ich bin für praktische Arbeit und habe vorher mehrere Firmen getestet und zur Probe gearbeitet“, zeigt er sich begeistert von seiner Ausbildung.

Jasmin Rawe

Jasmin Rawe Foto: Klaus de Carné

„Die Firmen möchten ihre zukünftigen Azubis vorher kennenlernen, um zu prüfen, ob sie ins Team passen“, weiß Jasmin Rawe. Die 20-Jährige hat nach der Schule ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in München absolviert. In der Einrichtung für Menschen mit Behinderung sei nur niederschwellig Gartenarbeit geleistet worden, aber sie habe sehr viel mitgenommen aus dem Jahr. Sie ist im ersten Ausbildungsjahr und kennt körperliche Arbeit auch von zu Hause.

  Foto: Klaus de Carné

Bei Hitze oder Kälte wird draußen gearbeitet. Das muss sein. Beide Azubis finden das aber völlig in Ordnung. Gärten mitzugestalten sei eine tolle Sache. „Am Abend sieht man, was in den letzten acht Stunden abgelaufen ist“, lässt die junge Billerbeckerin keine Zweifel an ihrer Berufswahl aufkommen. Sie schätzt die tägliche Abwechslung ebenso wie ihr junger Kollege Timo. Beide wissen auch, dass es heute Hilfsmittel gibt, die das schwere Tragen oder versetzen von Stauden und Büschen einfacher machen.

Gut finden die Zwei auch, dass sie 30 Urlaubstage bekommen und nicht nur 25, wie die meisten Bekannten während der Ausbildung. „Und die gute Bezahlung während der drei Jahre ist auch nicht schlecht“, unterstreicht Jasmin Rawe, die gerne an der frischen Luft arbeitet und die tägliche Abwechslung schätzt. Timo Tork war schon mehrere Wochen in Irland, um dort die Ausbildung in einem anderen Land kennenzulernen. „Es war total interessant, wie dort Gartenbau betrieben wird. Die klimatischen Verhältnisse sind dort anders als hier und das bedingt eine andere Ausrichtung“, erzählt der Sendener, der diesen Teil der Ausbildung als gut bewertet. „Außerdem lernen wir viele Dinge, die wir auch privat gut anwenden können“, meint Jasmin Rawe.

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