Festnahme in Coesfeld
„Habe Corona” - betrunkener Randalierer hustet Polizei an

Coesfeld -

Ein betrunkener Mann hat in Coesfeld zunächst seine Nachbarschaft mit lauter Musik gestört und sich anschließend mit der herbeigerufenen Polizei angelegt. Dabei behauptete er, das Coronavirus zu haben und hustete den Beamten ins Gesicht.

Sonntag, 12.04.2020, 09:35 Uhr aktualisiert: 12.04.2020, 09:48 Uhr
Festnahme in Coesfeld: „Habe Corona” - betrunkener Randalierer hustet Polizei an
Ein Randalierer wurde von der Polizei in Coesfeld am Karfreitag in eine Ausnüchterungszelle gesteckt. Foto: Ludger Warnke

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, sei der Mann ausfällig geworden, als die Beamten am Karfreitagabend die Personalien des 44-Jährigen aufnehmen wollten. Dieser zeigte sich nach Polizeiangaben „völlig uneinsichtig” und wollte die Lautstärke seiner Musik selbst bestimmen. Der Coesfelder habe die Beamten „aufs Übelste” beleidigt und versucht, diese zu ergreifen.

Die Polizei fixierte den Randalierer. Auf dem Weg zum Streifenwagen hustete er die Polizisten schließlich an und versuchte, sie anzuspucken. Dazu gab er an, am Coronavirus erkrankt zu sein.

Die Nacht verbrachte der 44-Jährige in der Ausnüchterungszelle. Eine Ärztin konnte keine Erkrankung feststellen. Den Mann erwarten Anzeigen wegen Ruhestörung, Verweigerung der Namensangabe, Beleidigung und Körperverletzung.

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