Lüdinghausen
Gebannter Blick auf andere Straßenseite

Freitag, 31.08.2007, 07:08 Uhr

Lüdinghausen . Investitionsstau im Bereich Lindenstraße/Bahnhofstraße: Noch im Herbst dieses Jahres sollte im ehemaligen Dixi-Kaufhaus ein Bowlingcenter mit angeschlossenem „Kinderland“ und dem „höchsten Klettergerüst Nordrhein-Westfalens“ eröffnet werden. Das klappt garantiert nicht mehr. Nach wie vor steht ein dickes Fragezeichen hinter dem Umbau der Immobilie nach den Plänen des Lüdinghauser Architekten Prof. Oskar Spital-Frenking .

Das Lüdinghauser Büro „Admirabilis“, das als Projektentwickler tätig ist, hat nach wie vor interessierte Investoren in der Warteschleife, allerdings schauen alle gebannt auf die andere Straßenseite . Die Erklärung dafür gab Cornelia Fricke gestern auf Anfrage der Westfälischen Nachrichten. Sobald klar sei, dass „Pro Stadthalle“ im alten DKV-Gebäude die Bürgerhalle und private Investoren Hotel und Erlebnisgastronomie verwirklichen würden, werde sich auch der Knoten für das Bowlingcenter lösen. „Der Pächter steht nach wie vor Gewehr bei Fuß“, versichert Cornelia Fricke. Zurückhaltend seien dagegen noch die Investoren. Zunächst habe es Interessenten für das Gesamtprojekt auf beiden Straßenseiten gegeben. Sie seien nach wie vor im Boot, würden aber zunächst abwarten. Parallel führe ihr Büro Gespräche mit Interessenten, die sich nur für den einen Baustein (Bowlingcenter, Kinderland) erwärmen könnten. Doch auch sie wollten wissen, „was auf der anderen Straßenseite passiert“.

Der Verein „Pro Stadthalle“ erledigt zurzeit „Hausaufgaben“ für den Förderantrag. Die Stadt hat den Bebauungsplan angepasst und mit dem erweiterten Imissionsschutz eine weitere Hürde aus dem Weg geräumt. „Pro Stadthalle“ bereitet sich auf ein Gespräch mit einem Vertreter des Landes vor, sodass danach die Perspektiven klarer sein sollten, hofft der Verein.

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