Lüdinghausen
„Einfüllstutzen“ ist oberirdisch

Mittwoch, 26.11.2008, 23:11 Uhr

Lüdinghausen . Grasgrün und drumherum Holzpalisaden – so sehen Standorte für Altglascontainer aus. Es geht aber auch anders. Am Edeka-Markt an der Konrad-Adenauer-Straße wird demonstriert, wie ein moderner Containerstandort aussehen kann. Dort steht den Bürgern jetzt eine neu konzipierte Abgabestelle zur Verfügung.

„Wir wollten nicht auf der einen Seite einen Architekten-Wettbewerb durchführen und ein modernes Bauwerk errichten und auf der anderen Seite einen schmuddeligen Container aufstellen. Das hätte einfach nicht gepasst“, erläuterte gestern ein Sprecher der Firma Stroetmann, die den Edeka-Markt Wiewel errichtet hatte, die Beweggründe, die zur „Unterflur“-Lösung führte. Tatsächlich befinden sich die Container unter der Erdoberfläche. Lediglich die „ Einfüllstutzen “ sind oberirdisch zu sehen.

In jüngster Vergangenheit standen die Container im Bereich der Dietrich-Bonhoeffer-Straße, im rückwärtigen Bereich von „ Bruno Kleine “. Während der Umbauarbeiten auf dem Parkplatz mussten sie dorthin ausgelagert werden. Auf dem öffentlichen Teil des Parkplatzes konnten sie jetzt auch nicht mehr untergebracht werden. „Logistische Gründe“, so ein Sprecher der Firma Stroetmann, führten letztlich dazu, dass die Container auf dem Firmenparkplatz untergebracht werden konnten. Dort ist die Erreichbarkeit für die schweren Lastwagen der Firma Remondis gewährleistet. Außerdem: „Wir standen bei der Stadt im Wort“, so der Firmensprecher über die Unterbringung der Container.

Die ausgefallene Optik lässt sich die Firma Stroetmann auch einiges kosten: 28 000 Euro kostete die Sammelstelle, deren die Sauberhaltung die Stadt Lüdinghausen übernimmt. Die hohen Kosten dürften auch einer weiteren Verbreitung dieses Systems entgegenstehen. Gerade für Wohngebiete hätten die Unterflurcontainer erhebliche Vorteile.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/391075?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F163%2F697865%2F697869%2F
Nachrichten-Ticker