Lüdinghausen
„Goldene Glocke“ verliehen

Mittwoch, 18.03.2009, 20:03 Uhr

Lüdinghausen - Die Nachbarschaftsgemeinschaft „Freiheit Wolfsberg “ ist erster Empfänger  der „Goldenen Glocke “, einem vom Heimatverein Lüdinghausen im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen Preis, mit dem künftig Personen oder Personengruppe ausgezeichnet werden sollen, die sich in besonderer Weise um das Stadtbild von Lüdinghausen verdient gemacht haben. Die Auszeichnung wurde am Dienstagabend im „Hotel zur Post“ zu Beginn der Mitgliederversammlung des Heimatvereins vorgenommen. Nach der einleitenden Begrüßung duch den Vorsitzenden Eberhard Bleich gehörten die Berichte der Geschäftsführung und der Arbeitskreise sowie Neuwahlen des Vorstandes zu den weiteren Tagesordnungspunkten. Ein Vortrag über  „Regionales Bauen aus der Sicht eines Lüdinghauser Architekten“ von Professor Oskar Spital-Frenking löste am Ende der Mitgliederversammlung eine lebhafte Diskussion aus.

Für die Verleihung der ersten „Goldenen Glocke“ seien dem Vorstand des Heimatvereins im vergangenen Monat zahlreiche Vorschläge und Anregungen zugeleitet worden, berichtete Grete Pernhorst, Initiatorin der Verleihung. Die Wahl sei schließlich auf die Nachbarschaftsgemeinschaft „Freiheit Wolfsberg“ ausgefallen. Mit ihrem Initiator Wolfgang Uhlenkott habe sich die Gemeinschaft in vorbildlicher Weise um die Erhaltung des Christopherus-Brunnens verdient gemacht.

Mit seinem Geschäftsbericht leitete Harald Jöhnck zu den üblichen Regularien über. Unter anderem stellte er das von Liane Schmitz entworfene neue Logo des Heimatvereins vor, erinnerte an den Umzug anlässlich des Stadtfestes zur 700-Jahr-Feier, an dem der Heimatverein als Gruppe „Fabio Chigi“ teilnahm. Höhepunkt sei der traditionelle Stadtgeburtstag in bewährter Zusammenarbeit mit der Stadt gewesen, bei dem im letzten Jahr zuvor auf dem Geschichtsweg die Büste des Lambert von Oer enthüllt wurde. Den Stiftern Mene und Wolfgang Uhlenkott galt der Dank des Geschäftsführers. Als letztes Highlight des Berichtszeitraums nannte Harald Jöhnck die am 9. März vorgenommene Enthüllung des von der Volksbank gestifteten  „greifbaren“ Stadtmodells von 1827, das eine Bereicherung Lüdinghausens sei.

Aus dem Vermächtnis seines verstorbenen Geschäftsführers Georg Inkmann hatte der Heimatverein rund 1600 Bücher und dazu eine etwa 40 Ordner umfassende Geschichtssammlung übernehmen können. Dr. Ilona Tobüren-Bots stellte den Mitgliedern das neue Faltblatt vor, das der Heimatverein in Kürze herausgeben wird und auf dem die auf dem Geschichtsweg aufstellten Persönlichkeiten vorgestellt werden.

Liane Schmitz regte an, eine Geschichtsgruppe zu bilden, die sich darum bemüht, die jüngere Geschichte Lüdinghausens anhand von Zeitzeugenaussagen für die Nachwelt festzuhalten. Seit einem Jahr sei der Heimatverein auch im Internet vertreten. Festzustellen sei, dass die Seiten häufig von auswärtigen Interessenten aufgesucht würden, so der Medienbeauftragte Ralf Johannknecht. Paul Kettermann machte auf die anstehenden Aktivitäten aufmerksam, so auf die am 29. März stattfindende Halbtagestour nach Essen-Werden mit einer Führung durch die Schatzkammer der Probsteigemeinde St. Ludgerus.

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