Lüdinghausen
Der Spatz hört auf den Namen „Lüdinghausen“

Freitag, 07.05.2010, 20:05 Uhr

Lüdinghausen - „Allseits gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel“, wünschte standesgemäß Ulrich Wieching , Chef des Wasser- und Schifffahrtsamtes , dem neuen Motorboot „Lüdinghausen“ bei dessen Taufe im Lüdinghauser Hafen gestern Vormittag. Das 15 Meter lange Schiff der Klasse „Spatz“ löst die beiden alten Motorboote „Falke“ und „Waltraud“ ab, mit denen bislang die Mitarbeiter des Schifffahrtsamtes auf Dortmund-Ems- und Datteln-Hamm-Kanal ihren Dienst versahen. Zur feierlichen Taufe waren neben den Mitarbeitern unter anderem auch Bürgermeister Richard Borgmann und Vertreter der Wasserschutzpolizei erschienen. Letztere konnten sich ein Lächeln nicht verkneifen, als Diakon und Schiffsseelsorger Horst Borrieß bei der Segnung des Schiffes bemerkte: „In meinen langen Berufsjahren ist mir auch schon so manches Polizeiboot unter die Finger gekommen, und die schwimmen alle noch.“

Das 560 000 Euro teure Schiff stammt aus einer Elbwerft in Sachsen-Anhalt und war von seinem neuen Schiffsführer Detlef Barrmeyer („Ich bin kein Kapitän, die gibt es nur zu See.“) in der Woche nach Ostern Richtung Lüdinghausen überführt worden. 18 Jahre lang hatte Barrmeyer zuvor auf dem „Falken“ am Ruder gestanden, der sich aber durch seinen Glasfaserrumpf als nicht so geeignet gezeigt habe. „Die Lüdinghausen wird dagegen sicher 40 oder 50 Jahren halten“, zeigte sich sein Chef Ulrich Wieching überzeugt. Und Bürgermeister Borgmann konnte sich darüber freuen, dass „Lüdinghausen“ nun auch zu Wasser von sich reden machen wird“.

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