Lüdinghausen
Schuldenstand, Kiga-Plätze und Touristik

Dienstag, 26.07.2011, 00:07 Uhr

Lüdinghausen - Neu aufgelegt hat die Stadt Lüdinghausen den jährlich erscheinenden statistischen Jahresbericht . Er enthält eine Fülle von Daten und Fakten zum Stichtag 31. Dezember 2010. Darüber hinaus lässt ein Vergleich der ebenfalls aufgeführten Zahlen der Jahre 2004 bis 2009 Entwicklungen und Tendenzen bei der Entwicklung kommunaler Rahmenbedingungen erkennen, schreibt die Verwaltung in ihrer Mitteilung. Wie gewohnt sind den Tabellenwerken aussagekräftige Grafiken zugeordnet. Der Bericht stellt Datenmaterial aus unterschiedlichen kommunalen Bereichen wie Bevölkerung, Finanzen, Wirtschaft oder Wahlen dar. Bei der Entwicklung der Einwohnerzahlen zeigt sich für die letzten Jahre eine stabile Situation. Aufgrund der demographischen Entwicklung stehen den Geburten inzwischen deutlich mehr Sterbefälle entgegen, Wanderungsgewinne durch mehr Zuzüge als Fortzüge können diese Entwicklung aber weitgehend ausgleichen. Bei den städtischen Finanzen zeigt sich eine seit 2005 dramatisch steigende Belastung durch die Kreisumlage. Waren 2005 noch rund 9,4 Millionen Euro an den Kreis Coesfeld abzuführen, so stieg dieser Betrag in den Folgejahren kontinuierlich auf bis zuletzt rund 13,6 Millionen Euro im Jahr 2010 an. Umso bemerkenswerter sei es, so die Verwaltung, dass es trotzdem gelungen sei, in diesem Zeitraum einen nachhaltigen Schuldenabbau zu leisten und die Pro-Kopf-Verschuldung von 294 Euro im Jahr 2005 auf 225 Euro Ende 2010 zu reduzieren. Die Anstrengungen der Stadt Lüdinghausen im Bereich der Kinderbetreuung lassen sich an einer rechnerischen Versorgungsquote mit Kindergartenplätzen von rund 120 Prozent ablesen. Auch in der Rubrik Tourismus glänzt die Statistik mit einem neuen Höchststand von über 17 500 Übernachtungen in 2010. Für Rat und Verwaltung der Stadt stellt der Bericht eine wichtige Datengrundlage in der täglichen Arbeit dar. Aber auch bei Stellen außerhalb der Verwaltung ist der Bericht immer wieder gefragt. Übergeordnete Behörden, Nachbarkommunen oder weiterführende Schulen greifen gerne darauf zurück. Zudem diente die Datensammlung in der Vergangenheit des Öfteren als Grundlage wissenschaftlicher Arbeiten. Der Statistische Jahresbericht soll aber auch interessierten Neubürgern oder ansiedlungswilligen Unternehmen dienen, die schnell einen Überblick über gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturen ihres neuen Wohn- beziehungsweise Standortes erhalten wollen.

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