Lüdinghausen
Holzklötze und Wellenbretter

Donnerstag, 25.08.2011, 17:08 Uhr

Lüdinghausen - Ja gut, das Wetter macht vielen Sommeraktivitäten in diesem Jahr einen Strich durch die Rechnung. Aber man soll schließlich nie die Hoffnung aufgeben. Und falls es nun doch noch für ein paar Tage (oder Wochen? Ok, nicht gleich zu optimistisch werden) schön werden sollte, stellen wir heute ein paar trendige Sommerspiele vor.

Da wäre zum einen Kubb - auch bekannt als das Wikingerspiel. Gespielt wird mittlerweile nicht mehr nur in Skandinavien , auch hierzulande bevölkern die „Kubber“ zahlreiche Grünflächen. Der Aufbau ist relativ einfach: Insgesamt zehn Holzklötze (Kubbs, daher der Name) werden aufgestellt, je fünf in einer Reihe (ein Meter Abstand), beide Reihen stehen sich gegenüber (circa acht bis zehn Meter Abstand). In der Mitte von alldem steht der König. Nun versucht Team A, mit Wurfhölzern die Kubbs von Team B umzuwerfen. Sind sie ihre Wurfgeschosse los, wirft Team B seine umgefallenen Kubbs ins Feld von Team A, dort werden sie wieder aufgestellt und müssen nun ebenfalls von Team B „gefällt“ werden. Gelingt es einem Team, alle Kubbs des gegnerischen Teams und anschließend den König umzuwerfen, hat es gewonnen.

Relativ neumodisch ist auch das Crossboccia oder Crossboule. Entgegen dem gängigen Bild von alten Männern, die in Parks dem ruhigen Spiel frönen, bietet die Cross-Variante zumindest ein bisschen mehr Action. Denn hier wird querfeldein gespielt - selbst, wenn die Zielkugel unter Wasser landen sollte, bedeutet das kein Ende des Spiels. Damit die Spieler auch auf abschüssigem Gelände spielen können, sind die „Kugeln“ eine Besonderheit beim Crossboccia: Sie sind mit Kunststoffgranulat gefüllt und haben eine Stoffhülle. Im Grunde sehen sie aus wie Hacky-Sacks, können aber auch viel größer ausfallen.

Nicht wirklich neu, aber in vielen Variationen, kommt das Frisbeespielen daher. Mit dem Wurfring können weite Distanzen überbrückt werden - und er ist verdammt schnell.

Und selbst auf das Surfen müssen wir im Münsterland nicht verzichten, auch wenn wir nicht mit einem wellenschäumenden Meer aufwarten können: Hier surft es sich ebenso gut auf der Straße. Mit „Waveboards“ streetsurfen, so lautet das Geheimnis. Die Waveboards ähneln normalen Skateboards. Der Unterschied: Der Sportler steht nur auf zwei Rollen und bewegt sich in Wellenbewegungen fort.

In den heimischen Parks schon nicht mehr wegzudenken sind die Slacklines: Locker gespannte Bänder zwischen Bäumen, Parkbänken oder was sonst noch als Befestigung in Frage kommt. Und gerade weil sie nur locker gespannt sind, ist sehr gute Balance gefragt.

Und wem das alles nicht genug ist, der kann sich von nun an hüpfend fortbewegen: Beim „Bouncing“ werden kurzerhand elastische Stelzen an den Füßen festgezurrt. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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