Einfach durchs Bild gehen
Ex-Oberstaatsanwalt als Tatort-Statist

Lüdinghausen -

Diese Aufgabe war nicht schwer: „Ich sollte einfach nur durchs Bild gehen“, beschreibt Wolfgang Schweer seine Rolle bei den Dreharbeiten für den jüngsten Münster-Tatort. Der vor wenigen Wochen pensionierte Oberstaatsanwalt hatte seinen großen Auftritt in dieser Woche als Komparse vor der Kulisse der Psychiatrischen Klinik in der Domstadt. „Im Film sollte dies aber die Gerichtsmedizin sein“, erläutert der Lüdinghauser. Die Filmrolle war ein Abschiedsgeschenk der Polizeikollegen in Münster.

Montag, 14.11.2011, 21:11 Uhr

Als Regieanweisung habe man ihm im Vorfeld aufgetragen, einen dunklen Anzug zu tragen – was ihm beim Blick in den heimischen Kleiderschrank ja nicht schwergefallen sei – und eine dunkle Tragetasche mit sich zu führen. Ebenfalls eine leicht zu erfüllende Aufgabe.
Drei Mal musste sein Weg die Kameralinse kreuzen, dann war die entsprechende Filmsequenz im Kasten. Spaß habe ihm das Ganze schon gemacht, erklärt er. Interessant sei vor allem die Komparsen-Crew gewesen. „Einer reist von Tatort zu Tatort und ist nächste Woche schon in Köln im Einsatz“, beschreibt Schweer . Die Atmosphäre am Set sei sehr locker gewesen. Auch mit den Hauptdarstellern Jan-Josef Liefers und Axel Prahl sei er leicht ins Gespräch gekommen. Und mit der Film-Staatsanwältin Klemm habe er geflachst und gefachsimpelt.

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