Prächtige Stimmung bei der Prunksitzung der Seppenrader Karnevalisten von Stabil daobi
Tische werden zur Tanzfläche

Seppenrade -

Wem der Weg ins Rheinland zu weit ist, sollte zum Karneval nach Seppenrade kommen, wenn bei Stabil daobi alle außer Rand und Band sind. Einmal mehr verwandelte sich das Festzelt der Rosendorf-Narren am Rosenmontag in einen Hexenkessel ausgelassener Narretei. Einige Hundert bunt kostümierte Gäste – unter ihnen der stellvertretende Bürgermeister Jo Weiand und Stabil-daobi-Ehrenpräsident Josef Holtermann – hielt es nicht lange auf den Sitzen angesichts der mitreißenden Darbietungen auf der Bühne.

Dienstag, 21.02.2012, 00:02 Uhr

Prächtige Stimmung bei der Prunksitzung der Seppenrader Karnevalisten von Stabil daobi : Tische werden zur Tanzfläche
Atemberaubende Akrobatik und rasante Schrittkombinationen boten nicht nur die Ambossfunken. Foto: wer

Wem der Weg ins Rheinland zu weit ist, sollte zum Karneval nach Seppenrade kommen, wenn bei Stabil daobi alle außer Rand und Band sind. Einmal mehr verwandelte sich das Festzelt der Rosendorf-Narren am Rosenmontag in einen Hexenkessel ausgelassener Narretei. Einige Hundert bunt kostümierte Gäste – unter ihnen der stellvertretende Bürgermeister Jo Weiand und Stabil-daobi-Ehrenpräsident Josef Holtermann – hielt es nicht lange auf den Sitzen angesichts der mitreißenden Darbietungen auf der Bühne.

Die Bretter zum Vibrieren brachten dabei ein ums andere Mal die Tanzformationen von den Tetekumer Funken und die Ambossfunken – die hauseigenen Tänzerinnen der Gesellschaft Stabil daobi. Ob in ihrer Dienstkleidung als Funken oder als Matrosen – das Publikum war „hin und weg“. Zu Melodien aus dem Udo-Jürgens-Musical entführten etwa die Tetekumer Funken auf eine ereignisreiche Kreuzfahrt. Fetzige Disco- und Rock-Rhythmen boten die Ambossfunken in ihrem Showtanz.

Seine gesanglichen Qualitäten stellte der Sachse Edno Bommel mit seiner Version des Hot-Chocolate-Klassikers „Sexy Thing“ – „Alle Frauen wollen mich“ – unter Beweis. Da tanzte nicht nur der Sänger auf dem Tisch. Vorher hatte er Stabil-daobi-Präsident Ludger Stegt, der routiniert durchs Programm führte, launig für die „Anmodulation“ gedankt. Sein Publikum lud er ein, den Osten zu besuchen, „damit ihr seht, wo euer Geld geblieben ist“.

Nicht allein mit seinen Zauberkünsten überzeugte Schmitz-Backes die Seppenrader Narren. Auch seine kleinen Geschichten nebenbei brachten die Leute zum Lachen. So berichtete er etwa von einer beeindruckenden Neuerwerbung im heimischen Schlafzimmer: „Ein Wasserbett. Meine Frau nennt es ,Ozean der Liebe‘. Ich nenne es das ,Tote Meer‘.“

Ihr Publikum vom ersten Ton an im Griff hatte Sängerin Susan Kent, die den Abschluss des Bühnenprogramms zu einem wahren Feuerwerk guter Laune machte. Wen es angesichts ihrer Stimme noch auf dem Stuhl hielt, hätte gleich zu Hause bleiben können. Danach war die Tanzfläche frei gegeben zur Tanzmusik von Motion Livemusik.

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