Schlüsselübergabe für den U-3-Anbau des Stephanus-Kindergartens
Die etwas andere Kuchenschlacht

Lüdinghausen -

Diana Danne kann ganz offenbar nicht nur Gebäude planen, die Architektin ist auch gut darin, aus einer sonst eher drögen Schlüsselübergabe eine zuckersüße Angelegenheit zu machen. Daher wurde gestern im neuen U-3-Anbau des evangelischen Stephanus-Kindergartens auch nicht der sonst übliche Schlüssel aus Pappe übergeben, sondern ein „Tortenschlüssel“.

Donnerstag, 16.02.2012, 10:02 Uhr

Schlüsselübergabe für den U-3-Anbau des Stephanus-Kindergartens : Die etwas andere Kuchenschlacht
Architektin Diana Danne (l.) übergab den „Tortenschlüssel“ an Kindergartenleiterin Carola Raak und Pfarrer Stephan Kreutz. Kleines Bild: Vom Bürgermeister gab es Glückwünsche und ein „Bob der Baumeister“-Spiel. Foto: ben

Diana Danne kann ganz offenbar nicht nur Gebäude planen, die Architektin ist auch gut darin, aus einer sonst eher drögen Schlüsselübergabe eine zuckersüße Angelegenheit zu machen. Daher wurde gestern im neuen U-3-Anbau des evangelischen Stephanus-Kindergartens auch nicht der sonst übliche Schlüssel aus Pappe übergeben, sondern ein „ Tortenschlüssel “. Den nahm Kindergartenleiterin Carola Raak nicht nur dankend an, sondern rückte ihm auch gleich mit dem Messer zu Leibe. So kam es, dass vom Bürgermeister Richard Borgmann, über die erste Beigeordnete Christine Karasch, Pfarrer Stephan Kreutz, Wiebke Böhmer vom Presbyterium bis hin zu den Erzieherinnen alle ein Stück vom Schlüssel vertilgten.

Bevor es soweit war, wurden allerdings noch einige Dankesworte gesprochen. Kindergartenleiterin Carola Raak war die Erleichterung über den Abschluss der Bauarbeiten deutlich anzumerken. „Auch wenn sieben Monate für solch einen tollen Anbau eigentlich nicht viel sind, war es doch eine ganz schön lange Strecke für uns alle.“ Ganz besonders dankte sie ihrem Team: „Ohne eure Unterstützung hätte das niemals klappen können.“ Mit Stolz verwies sie darauf, dass die Einrichtung nicht einen einzigen Tag aufgrund der Bauarbeiten habe schließen müssen.

„Ich glaube, wie viel Lärm und Dreck da tatsächlich auf sie zukommen würde, davon hatten sie wohl keine Ahnung“, meinte Architektin Diana Danne schmunzelnd. Sie habe sie aber anfangs ganz bewusst nicht darüber aufgeklärt. „Da hätte ich nur unnötig die Pferde scheu gemacht.“

Pfarrer Stephan Kreutz erzählte in seinem Grußwort von den Senioren der Gemeinde, die mit die ersten gewesen seien, die sich die neuen Räume angeschaut hätten: „Die haben es fast nicht mehr ausgehalten.“ Besonders berührt habe ihn, dass auch die älteren Gemeindemitglieder den Ausbau des Kindergartens unterstützt hätten. „Da gab es kein ‚Und was ist mit uns?‘. Das ist ein wunderbares Miteinander von Jung und Alt.“ Er dankte auch der Stadt für die gute Zusammenarbeit.

Den Dank gab Bürgermeister Richard Borgmann gerne zurück. „Wir bedanken uns bei ihnen, dass sie diesen Schritt gegangen sind, dass sie damit den Kindergarten ins Zentrum ihrer Gemeinde geholt haben.“

Im Anschluss an die Kuchenschlacht ging es dann noch zur Besichtigung der neuen Räume und ans kalte Buffet. Grund zum Feiern gab es schließlich genug.

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