Bestellung des Taxibusses am Sonntag
Eine Frage des Preises

Lüdinghausen -

Weiterhin müssen diejenigen, die sonntags mit dem Taxibus auf der Linie 53 fahren wollen, bis samstagnachmittags den Bus bestellen. Diese kundenunfreundliche Vorgehensweise hängt ist finanziell bedingt.

Freitag, 11.05.2012, 07:05 Uhr

Samstags einen Taxibus bestellen, wenn man sonntags auf der Linie 53 zwischen Lüdinghausen und Nordkirchen fahren will. „Wir müssen sehen, dass wir eine Lösung finden“, räumte Gerrit Tranel , bei der Regionalen Nahverkehrsgemeinschaft Münsterland zuständig für den öffentlichen Personennahverkehr, ein, dass sich an dieser wenig kundenfreundlichen Vorgehensweise etwas ändern muss. Eine Lösung hat er allerdings noch nicht parat, letztlich dreht sich alles um das liebe Geld.

Mit Übernahme des Nahverkehrs durch die Firma Veelker wurde die Anforderung der Taxibusse umgestellt. Auf der Linie zwischen Lüdinghausen, Nordkirchen und Capelle muss seither der Taxibus, der am Sonntag genutzt werden soll, bereits bis Samstagnachmittag um 15.30 Uhr bestellt werden. Zuvor war die Anmeldung noch bis zu 30 Minuten vor der Abfahrt möglich.

„Wir sind mit der Firma Veelker noch im Gespräch“, erläuterte Tranel die Situation. In der Vergangenheit war die Abwicklung der Taxibus-Anforderungen über ein Callcenter gelaufen. Diese Dienstleistung ist dem Busunternehmen jedoch zu teuer, erläuterte Tranel die Argumentation. Nunmehr wickelt das Verkehrsunternehmen die Anforderung der Taxibusse selbst ab. Aber eben nur bis zum Dienstschluss am Samstagnachmittag. Auch Tranel hält diese Situation für unbefriedigend, hofft aber doch noch auf eine Lösung, die vom Auftraggeber und von der ausführenden Firma akzeptiert wird.

Tranel hat aber noch eine andere „Baustelle“, wenn es um den Busverkehr in Lüdinghausen geht. Die Klagen über unpünktliche und zu kleine Busse im Schulbusverkehr reißen auch drei Monate nach Übernahme der Regie durch Veelker nicht ab, wie auch eine Nachfrage am Gymnasium Canisianum bestätigte. „Aber die Probleme sind nicht mehr so gravierend“, beschwichtigt Tranel. Sie seien dadurch entstanden, dass nach „Einstieg“ von Veelker ein anderes Busunternehmen den Vertrag gekündigt habe. Dadurch fehlten relativ kurzfristig größere Transportkapazitäten, die auch nicht ersetzt werden konnten.

Aktuell beschäftigt sich die Regionale Nahverkehrsgemeinschaft Münsterland mit der Änderung der Linienführung vom St.-Antonius-Gymnasium nach Ascheberg. Seitdem die Tour nicht mehr durch die Innenstadt (Ostwall) verläuft, wurde Kritik laut. „Auch hier suchen wir nach einer vernünftigen Lösung“, so Tranel.

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