Euronics XXL stärkt die Innenstadt
Ansiedlung stärkt auch die Innenstadt

Lüdinghausen -

Bereits Mitte März hatte die Jury den Entwurf von Prof. Oskar Spital-Frenking für die Ansiedlung des Elektronikfachmarkts Euronics XXL in unmittelbarer Nachbarschaft zum Modehaus Bruno Kleine mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Donnerstag, 10.05.2012, 11:05 Uhr

Euronics XXL stärkt die Innenstadt : Ansiedlung stärkt auch die Innenstadt
Der Planungsausschuss begrüßte die Euronics-Pläne. Foto: Architekturbüro Spital-Frenking + Schwarz

Bereits Mitte März hatte die Jury den Entwurf von Prof. Oskar Spital-Frenking für die Ansiedlung des Elektronikfachmarkts Euronics XXL in unmittelbarer Nachbarschaft zum Modehaus Bruno Kleine mit dem ersten Preis ausgezeichnet (WN berichteten). Am Dienstagabend stellte der Architekt seinen Entwurf im Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung vor. Dabei stießen seine Ausführungen und Ideen auf die einhellige Zustimmung der Kommunalpolitiker.

Man könne „die Entwicklung in diesem Quartier nur außerordentlich begrüßen“, befand etwa Christoph Schlütermann. Der Christdemokrat geht davon aus, dass die Umsiedlung des Fachmarktes von der Ascheberger Straße näher zur Innenstadt das Zentrum auch stärken werde. Dem pflichtete Gregor Schäfer (FDP) bei: „Wir gewinnen einen Magneten, der die Leute in die Stadt holt.“

Zuvor hatte Oskar Spital-Frenking ausdrücklich die Stadt gelobt, die immer wieder durch Wettbewerbe architektonisch ansprechende Objekte in das Stadtbild hole. So sei es klar, dass sich das neue Gebäude in den Charakter der bereits bestehenden Objekte von Bruno Kleine und dem Edeka-Markt einfügen müsse. Dies geschehe etwa durch die Klinkerbauweise im Sockel des Euronics-Marktes. Verspielter sei nach der eher strengen Gestaltung im Fassadenbereich die Dachlandschaft mit unterschiedlichen Ebenen und Lichthöfen. Das Objekt habe einen „großen Wiedererkennungswert“, ist sich der Architekt sicher.

Mit dem Investor – einem Unternehmen aus dem schleswig-holsteinischen Itzehoe – verliefen die Gespräche über eine Realisierung des Gebäudes sehr positiv, versicherte Spital-Frenking, wenngleich ein endgültiger Vertrag noch nicht unterschrieben sei.

Mit Bezug auf das Thema Architektenwettbewerb wollte sich Eckart Grundmann eine kleine Spitze nicht verkneifen. Die Pläne an dieser Stelle seien tatsächlich vielversprechend. Aber nicht immer habe die Stadt mit Wettbewerben tatsächlich ein glückliches Händchen bewiesen, erklärte der Politiker der Grünen, und nannte die Bebauung an der Freiheit Wolfsberg. Er plädierte zudem dafür, bei der Außengestaltung des Marktes strenge Grenzen etwa bei Reklameflächen zu setzen. Dies werde durch einen städtebaulichen Vertrag festgeschrieben, versicherte Fachbereichsleiter Markus Gantefort.

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