Rettungskräfte aus der ganzen Region waren im Einsatz
Sieben Verletzte bestens versorgt

Lüdinghausen/Nordkirchen -

Zwei Schwerverletzte und fünf Leichtverletzte sowie erheblicher Sachschaden. Das ist die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls auf der Landstraße L 810 zwischen Lüdinghausen und Nordkirchen, der sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete.

Sonntag, 08.07.2012, 19:07 Uhr

Rettungskräfte aus der ganzen Region waren im Einsatz : Sieben Verletzte bestens versorgt
Sieben Personen mussten nach dem Unfall auf der Landstraße zwischen Lüdinghausen und Nordkirchen betreut und versorgt werden. Foto: Andre Braune

Trotzdem konnte Michael Hofmann , Leiter des DRK-Rettungsdienstes, diesem traurigen Ereignis einen positiven Aspekt abgewinnen. „Die Zusammenarbeit mit den Rettungskräften aus der Region hat hervorragend funktioniert“, versicherte er gestern im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten.

Bei diesem Unfall, bei dem es insgesamt sieben Verletzte zu betreuen galt, kamen neben den Feuerwehren aus Nordkirchen und Südkirchen auch die Rettungskräfte aus Lüdinghausen , Werne, Selm und Lünen zum Einsatz. Und: „Auch die Zusammenarbeit mit den aufnehmenden Krankenhäusern in Münster klappte reibungslos“, so Hofmann.

Gegen 23.30 Uhr wollte ein 75-jähriger Pkw-Fahrer aus Nordkirchen die Landstraße überqueren. Dabei missachtete er nach Angaben der Polizei die Vorfahrt eines 27-jährigen Pkw-Fahrers aus Lüdinghausen. Der Lüdinghauser wurde lebensgefährlich verletzt, sein fünfjähriges Kind erlitt schwere Verletzungen. Die Ehefrau und das acht Monate alte Kind kamen mit leichten Verletzungen davon. Der 75-jährige Fahrer erlitt schwere, seine beiden Beifahrer leichte Verletzungen. Sechs Besatzungen von Rettungswagen, drei Notärzte und ein Leitender Notarzt waren im Einsatz, berichtete Hofmann gegenüber den WN. Er zeigte sich sehr zufrieden mit der Koordination des Rettungseinsatzes zwischen den Einsatzkräften aus den beiden Nachbarkreisen. „Die Patienten wurden optimal versorgt“, so seine Bilanz. Die Einsatztheorie klappte in der Praxis. Auch während der Bergung der eingeklemmten Personen durch die Feuerwehr habe die medizinische Betreuung durch das DRK reibungslos funktioniert, freute sich der DRK-Retter.

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